Hessens erster ÖPNV-Elektrobus ging in Fulda auf Jungfernfahrt

In Fulda ging Hessens erster Elektrobus auf Jungfernfahrt.
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Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir gehörte zu den ersten, die in Hessens erstem Elektrobus im Linienverkehr durch Fulda fahren durften.

Fulda - „Die Energiewende beim Strom läuft, nun müssen wir auch die Verkehrswende anpacken“, sagte Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir bei der Jungfernfahrt des ersten batterieelektrischen Linienbusses im hessischen Nahverkehr am Montag in Fulda. Künftig verkehrt dieser auf der intensiv genutzten Linie 6 zwischen dem Busbahnhof am Stadtschloss und der Hochschule Fulda.

„Hessen hat den Anspruch, Vorreiter auf dem Weg in die gleichzeitig klimagerechte und leistungsfähige Mobilität der Zukunft zu sein. Unter anderem haben wir als erstes Bundesland ein Förderprogramm für Elektrobusse aufgelegt, für das wir jährlich fünf Millionen Euro bereitstellen. E-Busse sind gut für die Luftqualität und – wenn der Strom aus erneuerbaren Quellen kommt – auch gut fürs Klima", so der Minister in Fulda.

Martin Heun, Geschäftsführer der "Rhön-Energie Fulda", hatte den Gast aus Wiesbaden zur Jungfernfahrt durch die Fuldaer Innenstadt eingeladen. „Als zukunftsgerichteter Energieversorger stehen wir dem Thema Elektromobilität sehr offen gegenüber – nicht nur indem wir Lade-Infrastruktur aufbauen, sondern nun auch wegbereitend im ÖPNV“, sagte Heun. Thomas Lang, Geschäftsführer der "RE Verkehrsbetriebe", erläuterte kurz, was den neuen "Sileo S18" ausmacht. Er hat eine Leistung von 340 Kilowattstunden, was 462 PS entspricht. Voll aufgeladen kann das Fahrzeug maximal 400 Kilometer zurücklegen. Der CO2-Ausstoß liegt bei null Prozent, die Batterien bestehen aus Lithium-Eisenphosphat-Zellen. Insgesat verfügt der Bus über 110 Plätze, davon 44 Sitzplätze.

Gemeinsam mit Fuldas Bürgermeister Dag Wehner, dem Landtagsabgeordneten Markus Meysner, zahlreichen weiteren Lokalpolitikern und einem großen Presseaufgebot setzte sich der Bus dann in Richtung Hochschule in Bewegung.

Der Minister dankte der "RhönEnergie Fulda" für deren Engagement. „Wir brauchen solche Projekte. Ich bin sicher, dass andere Kommunen sehr aufmerksam beobachten werden, wie sich das Fahrzeug im Alltagseinsatz bewährt.“

Das Land Hessen hat die Anschaffung mit 228.000 Euro unterstützt. Das entsprechende Förderprogramm ist mit jährlich 5 Mio. Euro ausgestattet und übernimmt 40 Prozent der Mehrkosten gegenüber einem herkömmlichen Fahrzeug. Zudem deckt es 40 Prozent der Investitionskosten für Ladeinfrastruktur.

Hochschulpräsident Prof. Karim Khakzar wies darauf hin, dass die Hochschule Fulda die Elektromobilität in Forschung und Lehre vielfach thematisiert: „Für die Hochschule ist der neue E-Bus in mehrerer Hinsicht ein großer Gewinn. Er verbessert die unmittelbare Verbindung zwischen Stadtmitte und Campus. Darüber hinaus setzt er ein Zeichen für innovative und umweltfreundliche Mobilitätskonzepte. Schließlich begleitet die Hochschule das Projekt E-Bus der "RhönEnergie Fulda" über ein Forschungsprojekt und nutzt die gewonnenen Erkenntnisse in der Lehre.“

„Dass der hessenweit erste E-Bus in Fulda eingesetzt wird, freut uns sehr. Wir danken der RhönEnergie Fulda für ihre Initiative und dem Wirtschafts- und Verkehrsministerium für die großzügige Förderung", so Fuldas Bürgermeister Dag Wehner. "Aus unserer Sicht passt es sehr gut, dass die RhönEnergie mit diesem Bus zwischen dem Stadtschloss und der Hochschule verkehrt. Denn sowohl die Stadt, als auch unser Energieversorger und unsere Hochschule sind innovationsfreudig und entwickeln sich dynamisch. Die Stadt als Ganzes profitiert davon. Ein stimmiges Konzept und ein denkwürdiger Tag."

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