Hessens Handwerksnachwuchs auf Überholspur

Osthessen. Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks 2011 in Hessen ist entschieden, die erfolgreichsten Junggesellinnen und Junggesellen des La

Osthessen. Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks 2011 in Hessen ist entschieden, die erfolgreichsten Junggesellinnen und Junggesellen des Landes erhielten jetzt ihre Auszeichnung. Erfreulich für das Handwerk in Nord-, Ost und Mittelhessen: 16 der 62 Sieger kommen aus dem Bezirk der Handwerkskammer Kassel.

"Das ist ein positives Zeichen der Ausbildungsleistung unserer Handwerksbetriebe. Wir sind stolz, dass wir so viele gute junge Nachwuchskräfte haben" sagte Heinrich Gringel, Präsident der Handwerkskammer Kassel, zu diesem Ergebnis. Dieser Erfolg zeige aber auch, dass das Handwerk über ein Ausbildungssystem verfügt, das Leistung vermittelt, Höchstleistung fördert, und so qualifizierte Fachkräfte hervorbringe. Auch auf diesem Weg begegne das Handwerk dem Fachkräftemangel. "Insgesamt steht der Wettbewerb aber für die hervorragenden Leistungen, die junge Menschen im Handwerk erbringen, für ihre Bereitschaft, sich in ihrer Ausbildung zu engagieren, mehr Zeit und Kraft zu investieren, um sich für ihren weiteren Berufsweg zu qualifizieren", so Gringel weiter.

Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks wird seit 1951 jedes Jahr auf Innungs-, Kammer-, Landes- und Bundesebene ausgetragen. Die Ziele sind, begabte Auszubildende in ihrer beruflichen Entwicklung zu fördern, eine stetige Verbesserung des Leistungs- und Prüfungsniveaus und die Ausbildungsleistung des Handwerks in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Teilnahmeberechtigt sind Junghandwerker, die ihre Gesellen- oder Abschlussprüfung innerhalb der letzten 12 Monate abgelegt haben und deren praktische Arbeiten in der Gesellen- oder Abschlussprüfung mindestens die Note "gut" erhalten haben. Für die Landessieger besteht die Möglichkeit, sich um ein Stipendium des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierten Programms "Begabtenförderung berufliche Bildung" zu bewerben. Für berufsbegleitende Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen stehen pro Stipendiat 5.100 € Fördermittel zur Verfügung, die auf drei Jahre verteilt abgerufen werden können.

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