Hessens Justizstaatssekretär liest Kindern einer Kindertagesstätte in Fulda vor

Justizstaatssekretär Thomas Metz liest aus dem Buch „Bruno hat 100 Freunde“ vor.
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Justizstaatssekretär Thomas Metz liest aus dem Buch „Bruno hat 100 Freunde“ vor.

Thomas Metz: „Vorlesen ist essentiell für die Bildung der Kinder und die erste Grundlage, um selbst lesen zu lernen.“

Fulda. Justizstaatssekretär Thomas Metz hat am heutigen bundesweiten Vorlesetag den Kindern der Kita der evangelischen Luthergemeinde Fulda aus dem Buch „Bruno hat 100 Freunde“ von Francesca Pirrone vorgelesen. In diesem Kinderbuch setzt sich die Autorin kritisch mit dem Handykonsum unserer Gesellschaft auseinander und zeigt auf, was wahre Freundschaft bedeutet.  

Thomas Metz erklärte zu Beginn des bundesweiten Vorlesetages: „In diesen herausfordernden Zeiten der Pandemie kann der Besuch und das Vorlesen leider nicht in dem Kindergarten vor Ort stattfinden. Dennoch möchte ich den Kindern auf digitalem Weg das Buch ‚Bruno hat 100 Freunde‘ vorstellen, um die Neugier zu wecken und beim Verstehen zu unterstützen. Das Vorlesen ist essentiell für die Bildung der Kinder und die erste Grundlage, um selbst lesen zu lernen. Je früher und regelmäßiger Kindern vorgelesen wird, desto besser sind sie vorbereitet, um selbst gut lesen zu können. Vorlesen trainiert die Konzentration, es unterstützt das logische Denken und regt die Fantasie an, um nur einige positive Effekte zu nennen.“

Mit dem diesjährigen Thema „Freundschaft und Zusammenhalt“ hat die Stiftung Lesen ein aktuelles gesamtgesellschaftliches Thema ausgegriffen. Die beteiligten Kindertageseinrichtungen haben es beispielhaft in das Konzept des Vorlesetags eingebettet. So konnten die Kinder begleitende Aktionen, Rollenspiele und vieles mehr zum Thema Freundschaft und Zusammenhalt selbst erleben. „Kinder können früh auf das Abenteuer Lesen neugierig gemacht werden“, sagte Thomas Metz. Leider geschieht dies in den Familien immer noch zu wenig, wie die Vorlesestudie 2019 der Stiftung Lesen ergeben hat. Laut der Studie lesen rund 32 Prozent der Eltern in Deutschland, deren Kinder im Vorlesealter von zwei bis acht Jahren sind, selten oder nie vor. „Nutzen Sie diese Chance, Kinder schon in einem sehr frühen Alter mit dem großen Abenteuer des Lesens vertraut zu machen. Vorlesen ist ein wichtiger Baustein für eine gute ganzheitliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen“, appelliert Justizstaatssekretär Metz.

Zum Buch „Bruno hat 100 Freunde“ (Francesca Pirrone)

In diesem Kinder-(Bilder-) Buch geht es um das Thema „Freundschaft“ & die digitalen Medien.

Bruno (ein Bär) findet im Wald einen merkwürdigen Gegenstand. Darin stecken Bilder, die er noch nie gesehen hat. Wörter, die er noch nie gelesen hat. Geräusche, die er noch nie gehört hat und vor allem: so viele Freunde! Schnell stellt sich heraus, dass es sich um ein Mobiltelefon handelt und noch schneller hat Bruno keine Zeit mehr für seine zwei Freunde (Renzo & Rico), denn Bruno hat nun 100 Freunde auf der ganzen Welt. Er chattet mit ihnen, schaut sich Filmchen an und hört Musik. Und dann … passiert etwas Schreckliches: Die wundersame Dose leuchtet nicht mehr auf – Akku leer. In seiner Panik, der Suche nach einem Telefonnetz, um eine Verbindung herzustellen und mit seiner Angst im Gepäck, dass alle seine Freunde nun verschwunden sind, trifft er Renzo und Rico, seine echten Freunde … die immer für ihn da sind!

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