Hessische Finanzverwaltung und Hochschule Fulda kooperieren

Neuer Studiengang "Angewandte Informatik" ab Wintersemester 2020/2021 als gemeinsames duales Studienangebot

Fulda - Das Land Hessen kooperiert im Bereich der Finanzverwaltung mit einer weiteren Hochschule bei der Ausbildung seiner IT-Fachkräfte. Hierüber informierte  Finanzminister Dr. Thomas Schäfer gemeinsam mit dem Vizepräsidenten für Forschung und Entwicklung der Hochschule Fulda, Professor Dr. Steven Lambeck.

„Ich freue mich, dass wir mit der Hochschule Fulda einen weiteren Partner für die Ausbildung unserer IT-Fachkräfte gewinnen. Den neuen Studiengang ,Angewandte Informatik' werden wir ab dem Wintersemester 2020/2021 gemeinsam als duales Studium anbieten. Dabei erhalten die Studierenden wichtige verwaltungsbezogene Praxiserfahrung bei dem landeseigenen IT-Dienstleister der Hessischen Zentrale für Datenverarbeitung in Hünfeld“, erklärte Schäfer.

Mit der fundierten Ausbildung junger Leute gehe das Land den demographischen Wandel und den dadurch bedingten Fachkräftemangel aktiv an. „Unser Leben wird immer digitaler und das gilt natürlich auch für unsere Verwaltung. Wir wollen uns personell optimal aufstellen, um für diesen Prozess bestens vorbereitet zu sein. Die Studierenden erwarten abwechslungsreiche Studieninhalte, die eine enge Verknüpfung von Theorie und Praxis bieten. Hessen belegt im bundesweiten Vergleich hinsichtlich der Digitalisierung einen der Spitzenplätze. Damit das auch in Zukunft so bleibt, brauchen wir frisches Know-how und innovative Ideen“, sagte der Finanzminister. Das neue Studienangebot sei inhaltlich auf den verwaltungsspezifischen Bedarf ausgerichtet.

Der Vizepräsident für Forschung und Entwicklung der Hochschule Fulda, Professor Dr. Steven Lambeck, sagte: „Unsere dualen Studienangebote in den verschiedenen Fachbereichen können mit Fug und Recht als Erfolgsmodell bezeichnet werden. Natürlich macht es uns die Entscheidung für den Aufbau eines neuen Angebotes leichter, wenn wir einen starken Partner in unserem Rücken wissen. Von der Kooperation mit der HZD profitieren Studieninteressierte, für die sich hervorragende Perspektiven ergeben. Aber auch die regionale Wirtschaft kann daraus perspektivisch einen Nutzen ziehen, da die Teilnahme am dualen Studienprogramm selbstverständlich auch für weitere Kooperationspartner möglich ist."

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