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Hilferuf von Lara

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Von CHRISTOPHER GBEL Osthessen. In Deutschland erkranken jhrlich 1.800 Kinder neu an Leukmie. Die Ursachen dafr sind wei

Von CHRISTOPHER GBEL

Osthessen. In Deutschland erkranken jhrlich 1.800 Kinder neu an Leukmie. Die Ursachen dafr sind weitgehend unbekannt. Wissenschaft und Medizin haben in Studien herausgefunden, dass mgliche auslsende Faktoren der Kontakt mit Chemikalien (beispielsweise Benzol), die voran gegangene Behandlung wegen Tumoren, ionisierende Strahlung, diverse Viren und eine genetische Vorbelastung sein knnen.

Die heute sechsjhrige Lara aus Groenlder erkrankte mit drei Jahren zu ersten Mal an Leukmie. Eine schwere Zeit der Intensiv-Chemotherapie begann. Sie dauerte fast elf Monate. Lara kam in die Langzeitphase mit Chemobehandlung und Kontrollen.

Ein erster Rckfall

Nach zehn Monaten kam der erste Rckfall (Rezediv). Wieder wurde Lara intensiv Chemotherapie behandelt, diesmal mit hheren Dosen und mit anderen Mitteln. Nun dauerte es zehn Monate, dann begann die Langzeitphase. Die Familie war zunchst glcklich und hoffte, dass Lara gesund sei und bleibe. Doch nach fast genau einem Jahr ist die Leukmie wieder auftgetreten.

Jetzt ist eine Knochenmark-Transplantation die letzte Mglichkeit, noch einmal den Kampf gegen diese schreckliche Krankheit aufzunehmen und zu gewinnen, sagt Laras Familie.

Dazu braucht Lara einen geeigneten Spender. Er wurde bis heute jedoch nicht gefunden. Da die Zeit drngt, ruft Laras Familie alle Brgerinnen und Brger auf, sich testen zu lassen, damit doch noch ein geeigneter Spender ermittelt werden kann. Die Mglichkeit zum Test besteht im Klinikum Fulda. Dazu werden lediglich fnf Milliliter Blut entnommen. Einzelpersonen knnen auch ohne Voranmeldung vorbeikommen.

Laut der Deutschen Knochenmarkspender-Datei (DKMS) werden inzwischen 80 Prozent der Stammzellenspenden nicht durch eine Entnahme von Knochenmark (OP), sondern durch die so genannte periphere Stammzellenentnahme durchgefhrt. Hier wird dem Spender Blut entnommen, die Stammzellen werden herausgesplt, das Blut wird wieder zugefhrt. Dadurch ist keine Narkose ntig und der Eingriff geht ambulant vonstatten.

Die Typisierung kann auch der Hausarzt vornehmen. ber die Internetseite www. dkms.de knnen die erforder-lichen Unterlagen sowie wichtige Informationen zur Registrierung und zur Stammzellenspende angefordert werden. Diese kommen dann per Post. Mit diesen Unterlagen gehen die mglichen Spender zu ihrem Hausarzt.

Die Typisierung kostet die DKMS pro Spender 50 Euro. Deshalb bittet die DKMS um Spenden in dieser Hhe. Es gibt jedoch keine Verpflichtung, diesen Betrag zu spenden. Wer dies dennoch tut, kann die Spende steuerlich geltend machen. Das DKMS-Spendenkonto:Kreissparkasse Tbingen, BLZ 64150020,Kontonummer 255556.

Bitte um Hilfe

Bitte helfen Sie Lara und auch allen anderen Menschen, die auf eine Knochenmark- oder Stammzellenspende angewiesen sind, gesund zu werden und ein ganz normales (Kinder-)Leben zu fhren, bittet die Familie der kleinen Lara.

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