„Himmelsschauplätze“ in der Rhön sind für Hessischen Tourismuspreis nominiert 

 Der „Himmelsschauplatz“ in Nüsttal-Hofaschenbach.  
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 Der „Himmelsschauplatz“ in Nüsttal-Hofaschenbach.  

Das Projekt „Himmelsschauplätze“ im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön ist für den „Typisch Hessisch Award 2021“ nominiert, der am 4. November auf dem Hessischen Tourismustag in Wiesbaden verliehen wird. Der Naturpark Hessische Rhön und das Biosphärenreservat hatten die Bewerbung für den Landkreis Fulda eingereicht. Nominiert sind sechs Projekte, die aus insgesamt 44 Bewerbungen ausgewählt wurden.

Gersfeld Der „Typisch Hessisch Award“ belohnt die besten Projekte und Angebote aus ganz Hessen. Darunter fallen sämtliche touristische Innovationen, nachhaltige Projekte, barrierefreie Angebote oder kundenorientierte Services. Die „Himmelsschauplätze“ in der Rhön haben gemeinsam mit den weiteren fünf Nominierten die Jury in der Erfüllung der Wettbewerbskriterien Nachhaltigkeit, Innovation, Qualität- und Kundenorientierung sowie Wirtschaftlichkeit besonders überzeugt. Ob die Himmelsschauplätze einen der ersten drei Plätze belegen, erfahren die Projektverantwortlichen am 4. November in Wiesbaden – dort verleiht Staatsminister Tarek Al-Wazir auf dem Hessischen Tourismustag den Tourismuspreis.

Die „Himmelsschauplätze“ in der Rhön sind ein deutschlandweit einmaliges Projekt. Mit eigens gestalteten Geräten wie Polarsternfinder und drehbarer Himmelskarte können Einheimische und Touristen hier den Tages- und Nachthimmel auf besonderer Weise kennenlernen und sich gleichzeitig über das Thema Schutz der Nacht im Sternenpark Rhön informieren. Offiziell eröffnet wurden die ersten fünf „Himmelsschauplätze“ in der hessischen Rhön am 13. September 2019 in Nüsttal-Hofaschenbach. Die weiteren Standorte sind Hohenroda-Soislieden, Hofbieber-Danzwiesen, Bad Salzschlirf und Kalbach-Eichenried. Thüringen folgte im Jahr 2020 mit der Eröffnung eines „Himmelsschauplatze“s in der Erlebniswelt Rhönwald auf dem Weidberg, ein weiterer wird derzeit auf dem Gläser ausgebaut. Auch im bayerischen Teil des Biosphärenreservats befinden sich weitere Standorte in Planung.

Finanziell unterstützt wurde das Kooperationsprojekt in Hessen – beteiligt sind der Landkreis Fulda (Naturpark und Biosphärenreservat Rhön), der Verein Natur- und Lebensraum Rhön e.V., die Regionalforen Fulda Südwest und Hersfeld-Rotenburg sowie die Gemeinde Hohenroda – mit LEADER-Mitteln in Höhe von rund 41.000 Euro. Teil des Projekts sind neben den fünf Himmelsschauplätzen auch Infotafeln zum Thema Sternenpark Rhön und Schutz der Nacht, die an insgesamt 22 Standorten in Kommunen des Landkreises Fulda sowie in den Gemeinden der Nördlichen Kuppenrhön aufgestellt wurden.

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