Hintergrund: Die Milchwirtschaft

Fr die deutsche Milchwirtschaft werden wettbewerbsfhig ausgerichtete Unternehmen immer wichtiger. Sie mssen unter den immer

Fr die deutsche Milchwirtschaft werden wettbewerbsfhig ausgerichtete Unternehmen immer wichtiger. Sie mssen unter den immer schwieriger werdenden Marktbedingungen bestehen knnen, die im Zusammenhang mit dem Rckzug der EU aus der Sttzung und der fortschreitenden Anpassung der Handelsbedingungen an die Gegebenheiten der WTO entstehen", blickte Hessens Landwirtschaftsminister Wilhelm Dietzel unlngst in Hnfeld dennoch optimistisch in die Zukunft, und meinte damit nicht ausschlielich nur das neu erffnete und modernisierte Ksewerk.

Gleichwohl: In den vergangenen Jahren sind die Erzeugerpreise der Milchbauern stark gesunken. Der durchschnittliche Auszahlungspreis frei Molkerei lag in Hessen im Jahr 2005 laut ZMP-Milchpreisvergleich bei 28,5 Cent pro Liter und damit 0,35 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahrespreis von 28,6 Cent (fr Milch mit 4,2 % Fett und 3,4 % Eiwei, Gteklasse 1, inkl. aller Zu- und Abschlge, ohne Mehrwertsteuer). Im Jahr 2001 lag dieser Preis noch bei 34 Cent pro Liter.

Hessen verfgte 2005 ber einen Milchkuhbestand von 157.500 Khen mit einer durchschnittlichen Milchleistung von 6.651 kg/Kuh/Jahr. Das ergab eine Produktionsmenge von insgesamt ca. 1 Mio Tonnen Milch.

Die 5000 hessischen Milchkuhhalter hatten im Durchschnitt 31,5 Khe pro Halter im Stall.Whrend die Hlfte dieser Betriebe weniger als 30 Khe hielt, verfgten immerhin 1.100 Betriebe ber Bestnde von ber 50 Khen. 200 Betriebe hatten in 2005 bereits ber 100 Khe im Stall Tendenz steigend.

Die im Rahmen der Agenda 2000 beschlossene und durch die GAP 2003 vertiefte Milchmarktreform wurde entsprechend den Leitlinien der EU-Agrarpolitik (Orientierung am Weltmarkt und Entkoppelung der Direktzahlungen) weiterentwickelt. Darin ist die Milchquotenregelung bis 2014/2015 festgeschrieben. Eine berprfung dieser Regelungen steht im Rahmen der fr 2008 vorgesehenen Zwischenbewertung an. Hessen hat bereits im Rahmen einer Bundesratsentschlieung fr einen Ausstieg aus der Milchquote im Jahr 2014/15 pldiert.

Unabhngig von den globalen Entwicklungen und dem von der WTO geforderten Abbau des EU-Auenschutzes wird es auch im Jahr 2007 zu weiteren regionalen Verlagerungen der Milchproduktion kommen, insbesondere durch die Zusammenlegung der bisherigen 21 Milchquoten-Handelsgebiete auf zwei Handelsgebiete (West- und Ost-Brse bzw. Alte und Neue Bundeslnder).

Die fr 2010 vorgesehene Zusammenlegung zu einem einzigen Milchquoten-Handelsgebiet wird weitere regionale Verlagerungen der Milchproduktion auslsen. Die zunehmende Konzentration im Einzelhandel sowie der immer strker werdende globale Wettbewerb und die zunehmende Liberalisierung der Handelsbedingungen zwingen zudem Molkereien zu noch mehr Zusammenarbeit. (Quelle: HMULV)

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