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Historischer Ort: Das neue Gerloser Häuschen steht

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Von: Antonia Schmidt

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Das Gerloser Häuschen ist ein historischer Ort im Niesiger Wald. Jetzt wurde das Häuschen wieder aufgebaut.

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Fulda - Im 18. Jahrhundert als Jagdhütte gebaut, wurde das „Gerloser Häuschen“ im Laufe der Jahre immer mehr zur Institution im Niesiger Wald. Erlebte es seine Hochzeiten als beliebter Ort für Maikundgebungen und Grillfeste im Wald, wurde das Häuschen vor einigen Jahren Opfer von Vandalismus.

Jetzt wurde es vom Forstamt Fulda und 30 Auszubildenden des „Bildungszentrum Bau Osthessen“ (auch Lehrbauhalle genannt) neu aufgebaut. „Vom alten Häuschen konnten wir leider nur noch wenig verwenden“, erklärt Marcel Ewald, Anleiter der Auszubildenden der Lehrbauhalle, bei einem Helferfest am „neuen“ „Gerloser Häuschen“. Das Forstamt Fulda hat die Maurer- und Zimmerer-Azubis eingeladen, um ihnen für das Engagement für das „Gerloser Häuschen“ zu danken. Organisiert wurde das Fest vom Forstamt-Referendar Werner Leidner. „Dieses Projekt war etwas Besonderes für unsere Auszubildende. Nicht nur der Ort ist dabei anders als bei anderen Projekten, sondern auch, dass die Lehrlinge verschiedener Gewerke zusammengearbeitet haben“, sagt Ewald. Eineinhalb Jahre habe der Neubau gedauert. „Das ,Gerloser Häuschen’ ist ein emotionales Thema“, meint Forstamtleiter David Nöllenheidt. Er betont, dass es sich bei dem Projekt um ein gemeinschaftliches handele. Vor allem danke er Dr. Hans Daub von der „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“, der das Projekt mit voran getrieben habe.

Wichtig sei für den Neubau aber auch gewesen, dass der Verwendungszweck des fertigen Bauwerks feststehe. „Wir möchten das ,Gerloser Häuschen’ für waldpädagogische Zwecke nutzen“, weiß Nöllenheidt. Der sich darauf freut, wieder Leben rund um das Häuschen zu bringen, das knapp zehn Jahre mit einem Bauzaun gesichert werden musste.

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