Höhere Qualität: Adoptionsvermittlungsstelle zog um

Fulda/Hünfeld. Die gemeinsame Adoptionsvermittlungsstelle des Landkreises und der Stadt Fulda sowie des Landkreises Hersfeld-Rotenburg ist umgezogen.

Fulda/Hünfeld. Die gemeinsame Adoptionsvermittlungsstelle des Landkreises und der Stadt Fulda sowie des Landkreises Hersfeld-Rotenburg ist umgezogen. Seit der vergangenen Woche sind die beiden Mitarbeiterinnen Ines George und Irmgard Plappert in Fulda, Leipziger Straße 6, erreichbar. In dem Gebäude, das früher von der Kreisaltenheimverwaltung genutzt wurde, befinden sich auch der Pflegekinderdienst und die Jugendhilfe im Strafverfahren von Stadt und Kreis sowie die Krebsberatungsstelle.

Vize-Landrat Dr. Heiko Wingenfeld, Bürgermeister Dr. Wolfgang Dippel und die Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Elke Künholz, versprechen sich von der neuen räumlichen Situation eine weitere Qualitätsverbesserung des Angebots.

Die seit 2007 bestehende gemeinsame Adoptionsvermittlungsstelle, die bislang in der Außenstelle der Kreisverwaltung in Hünfeld untergebracht war, sei ein gelungenes Beispiel für eine funktionierende interkommunale Zusammenarbeit in der Jugendhilfe. Durch die Verlegung von Hünfeld nach Fulda werde der nördliche Zuständigkeitsbereich nicht ins Hintertreffen geraten, zumal auch künftig Sprechstunden in Hünfeld angeboten und Veranstaltungen weiter im Bonifatiuskloster stattfinden würden.

Die Bedeutung der Arbeit, die von der Adoptionsvermittlungsstelle geleistet wird, wurde auch beim jährlichen Bilanzgespräch deutlich, an dem neben den drei Jugendhilfedezernenten die Leiter der jeweiligen Jugendämter, Edith Jordan, Stefan Mölleney und Klaus-Dieter Raub, der Leiter der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche, Jürgen Plass, sowie Außenstellenleiter Herbert Hahl teilnahmen.

In den vergangenen vier Jahren hat die gemeinsame Adoptionsvermittlungsstelle insgesamt 311 Klienten betreut. Darunter fallen Adoptivfamilien und -bewerber, Stiefkindfamilien sowie Herkunftssuchende und -eltern. Davon wurden 138 Adoptionen abgeschlossen. In 2011 gab es 112 laufende Verfahren und 61 kamen neu hinzu.

Einen Schwerpunkt der Arbeit bildeten die 20 Stiefkindadoptionen. Sechs Kinder fanden neue Eltern, vier Kinder aus dem Inland und zwei Kinder aus dem Ausland. 17 Adoptivfamilien wurden durch Einzelgespräche und Hausbesuche sowie Seminare und Gesprächskreise begleitet. 13 anerkannte Adoptivbewerber stehen auf der Adoptionsliste, neun weitere Bewerber befinden sich im Anerkennungsverfahren. Zehn erwachsene Adoptierte suchten Unterstützung bei der Suche nach ihren leiblichen Eltern.

Gemeinsame Adoptionsvermittlungsstelle der Jugendämter Landkreis Fulda, Stadt Fulda und Landkreis Hersfeld-Rotenburg, Leipziger Straße 6, 36037 Fulda, Telefon 0661/60069391 (Ines  George), 0661/60069392  (Irmgard Plappert), Telefax 0661/60069395 oder auch per E-Mail   adoption@landkreis-fulda.de .

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