„Horizon Zero Dawn“ im Game-Test

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Rezension des Endzeitgames „Horizon Zero Dawn“ von  „Sony Interactive Entertainment”.

Seit dieser Woche ist „Horizon Zero Dawn“ von „Sony Interactive Entertainment” exklusiv für „PlayStation®4” erhältlich. Mit ihrem jüngsten Werk erschaffen die Guerrilla Games, die Macher der Killzone-Spielereihe, eine ebenso faszinierende wie plausible Zukunftswelt. Und die hat gleich drei Stars: Eine atemberaubende Natur, bedrohliche Maschinenwesen und die rothaarige Kriegerin Aloy.

Die Apokalypse regt seit jeher die Phantasie des Menschen an, der Zusammenbruch der Zivilisation – ausgelöst durch Krieg, Umweltzerstörung, Götter oder Außerirdische - ist ein stets wiederkehrendes Sujet von Filmen, Büchern und Spielen. Gemessen an der Beliebtheit der Thematik ist die Darstellung der Postapokalypse überraschend eindimensional: Verdunkelter Himmel, verdorrte Landstriche, verheerte Städte. Die Farben der Zukunft sind gewöhnlich grau und braun.

Die Vision, die das niederländische Entwicklerstudio Guerrilla Games beim neuesten Werk, dem PlayStation 4-exklusiven Horizon Zero Dawn, verfolgt, ist eine vollkommen und erfrischend andere. Die Welt nach dem Ende der bekannten Zivilisation ist bezaubernd schön. Schließlich hat sich die Natur das Land zurückerobert, die Städte und Fabriken, die Äcker und Straßen. Die Menschen, welche die Katastrophe überlebt haben, sind einfach und naturverbunden, leben in Stämmen von und mit der Welt, die sie umgibt.

Doch das Idyll trügt, wie der Spieler in der Rolle der jungen Kriegerin Aloy schnell feststellen muss. Denn auch wenn ein großer Teil der menschlichen Errungenschaften das Ende der modernen Zivilisation nicht überlebt hat, so gelang dies offenbar vielen Maschinen. Autonome Roboter, in Gestalt und Verhalten an wilde Tiere erinnernd, beherrschen die Erde, machen die Welt außerhalb der Menschensiedlungen zu einem lebensgefährlichen Ort.

In Horizon Zero Dawn erkundet der Spieler dieses ungewöhnliche, nicht selten überwältigende Szenario und seine Geheimnisse. Mit Heldin Aloy erlernt er die Jagd auf die bedrohlichen Robotortiere und Maschinenwesen. Er entwickelt verschiedene Fertigkeiten und seinen eigenen Spielstil, um Horizon Zero Dawn auf ganz individuelle Weise zu erleben. Und wegen der schieren Größe, dem Detailgrad und der Einzigartigkeit des Schauplatzes wird er viele unvergessliche Stunden in dieser schönen neuen Welt von Guerrilla Games verbringen.   

Fazit

Nach über fünfzehn Stunden reinem Gameplay sind wir noch lange nicht am Ende angelangt, haben weder die Hauptstory noch die zahlreichen Nebenquests im vollen Umfang abgeschlossen. Aber wie auch? Diese postapokalyptische Spielwelt ist so riesig, so geheimnisvoll und zugleich unfassbar schön. Der Hauptcharakter so authentisch und lebensecht, das Gameplay eingängig spannend und mitreißend actiongeladen. Dieses Spiel ist ohne Zweifel der erste Softwaretitel, der die wahre Leistungsfähigkeit der PlayStation®4 zu zeigen vermag. Ganz Besonders aber im Zusammenspiel mit der „Play-Station®4Pro” und einem 4K- und HDR-tauglichen Fernseher verschmelzen Spiel- und gefühltes Kinoflair zu einem wahren Meisterwerk, das für unsere Redaktion ein audiovisueller Meilenstein mit Suchtfaktor und klarer Kaufempfehlung für alle PlayStation®4-Besitzer ist. Und wer keine PlayStation®4 sein Eigen nennt, hat hier einen starkes Kaufargument.

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