Horror-Clowns auch in Osthessen: Ein Angriff in Fulda am Samstag

Bei der Halloween-Nacht in Borken 2015 wurde es zwar gruselig, aber das Phänomen Horror-Clown hatte noch nicht die heutige Tragweite. Foto: Archiv
+
Bei der Halloween-Nacht in Borken 2015 wurde es zwar gruselig, aber das Phänomen Horror-Clown hatte noch nicht die heutige Tragweite. Foto: Archiv

Das Thema Horror-Clowns ist zurzeit in aller Munde. In Fulda hat es auch bereits einen Fall gegeben, bei dem sich das Opfer aber gewehrt hat.

Wiesbaden/Osthessen.Das Landeskriminalamt hat folgende Pressemitteilung zum Thema "Horror Clowns" herausgegeben:

"Zurzeit berichten zahlreiche Medien über das Phänomen der sogenannten "Horror-Clowns". Dabei erschrecken als Clown verkleidete Personen wahllos nichtsahnende Passanten und verfolgen diese zum Teil auch. In veröffentlichten Internetvideos führten diese Clowns teilweise sogar Messer, Motorsägen oder ähnliche gefährliche Gegenstände mit sich.

Immer mehr Menschen fürchten sich bei dem Gedanken, einem dieser gruseligen Maskenträger zu begegnen." Entgegen diverser Behauptungen in zahlreichen sozialen Netzwerken, ist der Polizei in Osthessen bislang "nur" ein Fall mit einem Horror-Clown gemeldet worden. Dabei hat sich das Opfer aber losreißen und wehren können.

"Trotzdem ist die hessische Polizei sehr sensibel und begegnet diesem Phänomen mit großer Aufmerksamkeit. Denn aus einem bloßen Erschrecken kann schnell eine Straftat, wie zum Beispiel Nötigung (im Straßenverkehr), Bedrohung oder gar Körperverletzung werden: Hier hört der Spaß auf!

Für Kostümfreunde gilt:

- Wenn Sie sich als "Horror-Clown" verkleiden und Passantenerschrecken, können Sie sich strafbar machen!

- Straftaten, wie Nötigung, Bedrohung oder Körperverletzung werden

unabhängig von der Kostümierung konsequent durch die Polizei verfolgt!

So verhalten Sie sich richtig:

- Begeben Sie sich nicht selbst in Gefahr, indem Sie sich"Horror-Clowns" absichtlich nähern!

- Holen Sie Hilfe!

- Machen Sie auf sich aufmerksam, wenn Sie sich bedroht fühlen!

- Rufen Sie umgehend über Notruf 110 die Polizei, wenn Sie sich

bedroht fühlen oder sehen, wie andere Menschen bedroht werden!"

Quelle: Pressestelle Hessisches Landeskriminalamt, Wiesbaden

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Kreis Fulda: Weitere Corona-Fälle an Schulen und in Hünfelder Senioreneinrichtung

Erkrankte Person im Altenheim "Immanuel Haus Bethanien" in Quarantäne / Testergebnisse stehen aus
Kreis Fulda: Weitere Corona-Fälle an Schulen und in Hünfelder Senioreneinrichtung

Tief stehende Sonne blendet Autofahrer: Zusammenstoß mit Fahrradfahrerin  

55-Jährige bei Unfall in Lauterbach schwer verletzt
Tief stehende Sonne blendet Autofahrer: Zusammenstoß mit Fahrradfahrerin  

"Kegelspiel"-Region bei Urlaubern und Tagesgästen gefragt 

"Touristische Arbeitsgemeinschaft Hessisches Kegelspiel" (TAG) zieht trotz Corona-Pandemie positive Bilanz 
"Kegelspiel"-Region bei Urlaubern und Tagesgästen gefragt 

Mehr Busse und schulbezogene Konzepte

Stadt und Landkreis im Gespräch mit Schulleitungen, Eltern- und Schülervertretung.
Mehr Busse und schulbezogene Konzepte

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.