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Solidarität und Unterstützung für den Schwesterverband

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Ann-Katrin Jehn von der Verbandskommunikation der Caritas, Regionalcaritas-Vorstand Dr. Dagobert Vonderau, Stadtpfarrer Stefan Buß, Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch, den stellvertretenden Regionalcaritas-Geschäftsführer Werner Althaus, Regionalcaritas-Geschäftsführerin Susanne Saradj, Franz Meyer, Ressortleiter Soziale Dienste bei der Caritas und Caritas-Vorstandsmitglied Ansgar Erb.)
Ann-Katrin Jehn von der Verbandskommunikation der Caritas, Regionalcaritas-Vorstand Dr. Dagobert Vonderau, Stadtpfarrer Stefan Buß, Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch, den stellvertretenden Regionalcaritas-Geschäftsführer Werner Althaus, Regionalcaritas-Geschäftsführerin Susanne Saradj, Franz Meyer, Ressortleiter Soziale Dienste bei der Caritas und Caritas-Vorstandsmitglied Ansgar Erb.) © Privat

 
HotTruck der Caritas im Bistum Fulda sammelt Spenden – warme Mahlzeit und Bericht von der Caritas Iwano-Frankiwsk
 
Fulda. Mit einer Solidaritätsaktion vor der Fuldaer Stadtpfarrkirche hat die Caritas im Bistum Fulda am Freitag auf die Situation in der Ukraine aufmerksam gemacht. Die Caritas, die seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft mit der Caritas Iwano-Frankiwsk in der Westukraine pflegt, hatte für diese Aktion den HotTruck reaktiviert und Kartoffelsuppe, Crêpes, Kaffee und kühle Getränke zum Verkauf angeboten. Der Erlös geht nun komplett an den Caritas-Schwesterverband in der Ukraine, der bereits mehr als 5.000 Binnenflüchtlinge versorgt und die Armenküche auch in der Kriegssituation offen hält.
 
Der HotTruck war bereits während des coronabedingten Lockdowns für Menschen in Not im Einsatz. Damals wurden Obdachlose und sozial Schwache mit einer warmen Mahlzeit versorgt, da die Suppenküche nicht mehr öffnen durfte. Diesmal sollte er der Armenküche in Iwano-Frankiwsk helfen. „Wir haben deshalb das Konzept etwas umgestellt und warme Mahlzeiten zum Verkauf angeboten. Wir freuen uns, dass wir so einen Teil zur Arbeit der Caritas in der Ukraine beisteuern können. Und wir haben auch gerne über unsere Projektarbeit in Iwano-Frankiwsk informiert. Diese liegt uns sehr am Herzen“, sagt Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch.
 
Die Caritas im Bistum Fulda arbeitet seit 2009 mit dem Verband in der Ukraine in der Behindertenhilfe zusammen. Seit 2014 liegt der Schwerpunkt auf dem Aufbau von Selbsthilfegruppen für betroffene Kinder und deren Angehörige. Erst im Herbst 2021 war eine Delegation der Fuldaer Caritas zu Gast in Iwano-Frankiwsk gewesen und hatte sich ein Bild von den inzwischen gut gewachsenen Strukturen gemacht. „Menschen mit Behinderung leiden nun besonders unter der Kriegssituation. Leider fallen die Menschen dabei oft durchs Raster und haben beispielsweise spezielle Probleme auf der Flucht. Auch diesen Menschen möchten wir mit den gesammelten Spenden helfen“, so Juch weiter.
 
Dass man den Schwesterverband in dieser schwierigen Zeit unterstützen würde, stand für die Caritas im Bistum Fulda vom ersten Tag des Angriffs auf die Ukraine außer Frage. „Die jahrelang enge Zusammenarbeit mit den Caritas-Verantwortlichen in Iwano-Frankiwsk hat eine enge Verbindung zu diesem Gebiet geschaffen. Daher ist es für uns selbstverständlich, uns solidarisch mit ihnen zu zeigen und unsere Hilfe anzubieten“, sagt Caritas-Vorstandsmitglied Ansgar Erb.
 
Somit war auch die Idee zur HotTruck-Aktion schnell gefasst, die Diözesan- und Regional-Caritasverband einmal mehr erneut umsetzten. Dank der Unterstützung der Innenstadtpfarrei und Stadtpfarrer Stefan Buß sowie des Fuldaer Kochs Sven Nelles und der Stadt Fulda konnte schnell und unkompliziert alles Notwendige organisiert werden. So gab es am Freitag vor der Stadtpfarrkirche viele Informationen über die Caritas Iwano-Frankiwsk und die Arbeit der Fuldaer Caritas in der Ukraine, aber auch allerlei Leckereien aus dem HotTruck.
 
Dabei entstanden viele gute Gespräche über den Krieg in der Ukraine, über die Arbeit der Caritas und ihre Rolle in dieser Zeit. „Wir wollten aufmerksam machen auf die Situation in der Ukraine und für die Caritas Iwano-Frankiwsk Spenden sammeln – der HotTruck war dafür wieder einmal perfekt geeignet. Ich freue mich, dass heute so viele Menschen gekommen sind, um unsere Partner in der Ukraine zu unterstützen“, sagt Susanne Saradj, Geschäftsführerin des Caritasverbandes für die Regionen Fulda und Geisa.
 
Neben der Solidaritätsaktion am HotTruck schickt die Caritas im Bistum Fulda auch Sachspenden nach Iwano-Frankiwsk. Gemeinsam mit dem Malteser Hilfsdienst Fulda werden die Sachspenden dorthin gebracht, wo sie dringend benötigt werden. Gesammelt werden - Stückseife, - Zahnpasta, - Zahnbürsten, - Damenbinden, - Windeln für Babys und Kleinkinder, - Inkontinenz-Windeln, - warme Socken (neu), - Instant-Suppe, - Instant-Beilagen, - Verbandsmaterial sowie - schmerz- und entzündungshemmende Medikamente. Die Abgabe ist möglich in der Unterkunft des Malteser Hilfsdienstes (Fahrzeughallen; Am Ende der Straße), Am Burggraben in Petersberg-Steinhaus am Samstag, 12. März 2022, von 10 bis 14 Uhr sowie am Sonntag, 13. März 2022, von 14 bis 17 Uhr.
 
Geldspenden für die Caritas Iwano-Frankiwsk nimmt die Caritas im Bistum Fulda selbstverständlich weiterhin entgegen: Unter dem Stichwort „Ukraine-Krieg Nothilfe“ gehen die Spenden auf das Spendenkonto vom Caritasverband für die Diözese Fulda bei der Sparkasse Fulda, IBAN DE64 5305 0180 0000 0002 20, BIC HELADEF1FDS. Auch eine Online-Spende ist möglich unter www.caritas-fulda.de, dort befindet sich direkt auf der Startseite ein Hinweis auf die Ukrainespende.

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