Hünfeld hilft

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Hünfeld. THW-Helfer aus der Region sind in den Überschwemmungsgebieten auf dem Balkan unterwegs.

Hünfeld. Starker und lang andauernder Regen hat im östlichen Mittel- und Südeuropa zu den schwersten Überschwemmungen seit mehr als 100 Jahren geführt. Besonders stark betroffen sind Serbien und Bosnien-Herzegowina.

Mehrere Tausend Menschen mussten dort bereits ihre Häuser verlassen, fast 100.000 Haushalte sind ohne Strom, und mehr als 50 Menschen sind den Fluten bereits zum Opfer gefallen. Im Katastrophengebiet spitzt sich die Lage immer weiter zu: Das Trinkwasser ist durch Tierkadaver verunreinigt; durch die steigenden Temperaturen besteht erhöhte Seuchengefahr, und eine weitere Flutwelle wird erwartet.

Nach einem Hilfeersuchen der betroffenen Regierungen an das europäische Krisenreaktionszentrum in Brüssel entsandte das "Technische Hilfswerk" inzwischen fast 70 Helfer. Auch Ortsverbände aus unserer Region sind an diesem Einsatz beteiligt: Das "THW Alsfeld" rückte mit seinem "High-Capacity-Pumping-Modul" (HCP)) aus. Aus dem "THW Hünfeld" verabschiedete der Ortsbeauftragte Alexander Wiegand kürzlich die Helfer Oliver Renz, Frank Hohmann und Peter Schneider, die mit einer Hilfsgüterlieferung auf dem Weg in das rund 1.500 Kilometer entfernte Krisengebiet sind. Sie liefern dringend benötigte Wasseraufbereitungsanlagen und Camp-Ausstattung für die Helfer der "SEWA" (Schnell-Einsatz-Einheit-Wasser-Ausland). Die Dauer des Einsatzes sind zu diesem Zeitpunkt noch ungewiss.

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