Hünfeld rüstet weitere 1.119 Straßenleuchten auf LED-Technik um

Gesamtaufwand liegt bei über 450.000 Euro, die Einsparungen bei Energiekosten jährlich bei rund 56.000 Euro

Nachdem bereits 2015 insgesamt rund 900 Leuchten in der Hünfelder Innenstadt auf modernste LED-Technik umgerüstet worden waren, sollen nach den guten Erfahrungen jetzt weitere 1.119 Leuchten folgen. Allein davon verspricht sich die Stadt Hünfeld eine weitere Verringerung des CO2-Ausstoßes um rund 55 Tonnen pro Jahr, teilt Bürgermeister Stefan Schwenk mit.

Der Magistrat hat dazu jetzt die entsprechenden Aufträge an die Stadtwerke Hünfeld vergeben und hofft dabei auch auf die Nutzung eines Förderprogrammes nach der Kommunalrichtlinie des Bundes, nach der rund 20 Prozent der Umrüstkosten übernommen werden können. Der Gesamtaufwand für die technische Umrüstung der Straßenleuchten liegt bei über 450.000 Euro. Dem stehen jährliche Einsparungen in Höhe von rund 56.000 Euro allein bei den Energiekosten gegenüber. Der Gesamtverbrauch soll sich um 228.000 Kilowattstunden pro Jahr verringern. Da die LED-Leuchten auch eine höhere Lebenserwartung haben, können die Wechselintervalle ausgedehnt und damit weitere Kosten eingespart werden.

Beschäftigt hat sich der Magistrat auf Vorschlag der Stadtwerke auch mit einer Umrüstung der Anstrahlung der Hünfelder Stadtpfarrkirche. Die gegenwärtig eingesetzten acht Strahler sollen durch hocheffiziente LED-Strahler ersetzt werden. Dafür werden Kosten von rund 12.900 Euro erforderlich. Auch dafür rechnet die Stadt mit einer Förderung des Bundes in Höhe von 20 Prozent der Investitionskosten.

Allein bei den Stromkosten verspricht sich die Stadt eine drastische Reduktion. Angesichts der hohen Stromeinsparung und der zu erwartenden längeren Standzeiten wird sich eine solche Investition bereits nach weniger als acht Jahren amortisieren. Gegenwärtig wird von einer Lebenserwartung für diese neuartigen Leuchten von mehr als 25 Jahren ausgegangen. Angesichts der drastischen Energieeinsparung und damit auch der Verringerung der CO2-Belastung auf weniger als sechs Prozent der bisherigen Beleuchtungstechnik sollen auch für dieses Vorhaben Fördermittel beantragt werden, um das Projekt zügig umsetzen zu können.

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