Hünfelder CDU-Vorstand will Tschesnok als Bürgermeisterkandidat

Nach dem Verzicht von Amtsinhaber Stefan Schwenk

Hünfeld - Vor einer Woche hatte Bürgermeister Stefan Schwenk öffentlich gemacht, aus gesundheitlichen Gründen nicht für eine zweite Kandidatur als Hünfelder Verwaltungschef zur Verfügung zu stehen. Wie am Freitag aus einer Pressemitteilung hervorgeht, hat der CDU-Stadtverbandsvorstand Benjamin Tschesnok einstimmig als Kandidaten vorgeschlagen. Der 35-Jährige erklärte sich bereit, für die CDU zu kandidieren und sich zunächst einem Nominierungsparteitag sowie anschließend dem Votum der Bürger zu stellen.

Er bedauere es sehr, dass Schwenk aus nachvollziehbaren Gründen auf eine zweite Amtszeit verzichte und daher nicht mehr als Kandidat zur Verfügung stehe. Für ihn selbst habe immer Hünfeld im Zentrum seiner politischen Arbeit gestanden, versicherte Tschesnok. Er sei hier aufgewachsen, er lebe hier, habe hier gemeinsam mit seiner Ehefrau ein Haus gebaut und die Stadt immer als seinen Lebensmittelpunkt gesehen. Er wolle sich deshalb gern und aus voller Überzeugung dieser Verantwortung stellen. Mit Schwenk habe er in den zurückliegenden Jahren sehr eng zusammengearbeitet und inhaltlich dessen Ideen und Vorstellungen für die Entwicklung Hünfelds in vollem Umfang geteilt. Für eine Kandidatur habe er auch den Rückhalt seiner Familie, die diese Entscheidung mittrage.

„Für mich war und ist die Entwicklung unserer schönen Stadt immer eine Herzensangelegenheit, deshalb habe ich neben meinem Beruf als Rechtsanwalt sehr viel Kraft und Zeit in die Kommunalpolitik investiert, um Hünfeld mit voranzubringen“, betonte Tschesnok. Er sei deshalb aus voller Überzeugung bereit, sich auch den Aufgaben eines Bürgermeisters zu stellen. Die CDU sei seine politische Heimat, er wolle aber einen breiten Konsens über Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg. Das gehöre zu den Erfolgsrezepten dieser Stadt.

Der Jurist und Familienvater von zwei Kindern ist in Mackenzell aufgewachsen und in Vereinen engagiert. Bereits als Jugendlicher war er Gründungsvorsitzender der Jungen Union in Mackenzell, später JU-Kreisvorsitzender. Er gehört dem CDU-Kreisverbandsvorstand als stellvertretender Vorsitzender seit 2014 an und führt in der Nachfolge von Dr. Friederike Lang seit 2015 den Stadtverband Hünfeld.

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