"Unternehmer in der Region Fulda ziehen an einem Strang"

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19. Hünfelder Unternehmertreffen mit der Firma "Johann Lasslop GmbH" als Gastgeber

Hünfeld - Es ist eine gute Tradition, dass seit nunmehr 19 Jahren der Magistrat der Stadt Hünfeld zum Unternehmertreffen einlädt. Gastgeber am Donnerstagabend war diesmal die Firma „Johann Lasslop GmbH“, die seit 1986 in der Konrad-Zuse-Stadt zu Hause ist. Viele Unternehmer und Kommunalpolitiker aus dem gesamten Landkreis Fulda waren in den „Alten Lokschuppen“ gekommen, gerade auch um Netzwerkpflege zu betreiben. Darunter auch „IHK“-Präsident Christian Gebhardt und Kreishandwerksmeister Torsten Krämer. Durch den Abend führte Sabine Bodtländer, kulinarisch verwöhnt wurden die Gäste von „Zuspann“.

Nach der Begrüßung durch Geschäftsführer Markus Lasslop, der in einem kleinen Interview mit Bodtländer sein Unternehmen vorstellte und dabei besonders auch die guten Leistungen seines Teams würdigte, hießen Bürgermeister Stefan Schwenk und Landrat Bernd Woide die Gäste willkommen. Danach folgte der locker-launige Vortrag „Zukunft der E-Mobilität“, gehalten von Professor Dr.-Ing. Professor h.c. Jörg Wellnitz von der „Technischen Hochschule Ingolstadt“. 

Unter anderem betonte er, „dass die Deutschen ohne Not etwas kaputt machen, das sensationell ist“, bezeichnete das Auto als „Refugium und Platz der Ruhe“ und nannte die künstliche Intelligenz ein viel größeres Projekt als die E-Mobilität. Im Übrigen sei Diesel der effektivste Motor, der jemals gebaut worden sei. Sein Fazit: „Das E-Auto rettet die Industrie und nicht das Klima, es handelt sich hier um ein reines Imageauto“. Scheitern werde das Ganze aber wohl an den fehlenden Ladesäulen.

Gastgeber Lasslop war übrigens erst vor Kurzem redaktioneller Gast von „Fulda aktuell“ gewesen und hatte den Werdegang seines Unternehmens ausführlich dargelegt. Während des Unternehmertreffens dankte er besonders auch seiner Familie für die immerwährende tatkräftige Unterstützung.

Bürgermeister Schwenk betonte, man sei froh, „einen Unternehmer und ein Unternehmen Ihres Schlages in Hünfeld zu haben“. Denn solche Betriebe seien wichtig für den Standort Hünfeld, wichtig für die ganze Region, denn sie verkörperten gerade dieses Bild eines nachhaltigen, innovativen und zukunftszugewandten Mittelständlers, der das wirtschaftliche Leben in der Stadt mitpräge und voranbringe. Dabei beschränkten sie sich nicht allein auf unternehmerische Tätigkeit, sondern seien auch stets bereit, sich auf verschiedene Weise für die Standortkommune einzubringen.

Hünfeld sei nach Fulda der mit Abstand wichtigste Arbeitsplatz- und Wirtschaftsstandort im gesamten Landkreis. Es sei gerade diese Partnerschaft mit dem Handwerk und mit Industrie und Handel, die einen Standort ausmache. „Diese Partnerschaft, ja ich meine manchmal auch Schicksalsgemeinschaft“, sei ein positives Markenzeichen für die Stadt, aber auch für die ganze Region.

Auch Landrat Woide nannte Hünfeld einen „wichtigen Standort für die Region“ und bezeichnete die „Lasslop GmbH“ als vorzeigbares Unternehmen, das fest in der Region verwurzelt sei. IHK-Präsident Gebhardt hoffte darauf, dass von dem Unternehmertag ein „Signal der Gemeinschaft für die ganze Region“ ausgehe, dass die heimischen Unternehmer an einem Strang zögen.

Abschließend überreichte Markus Lasslop Schecks an das von Professor Wellnitz maßgeblich initiierte Projekt „Häuser für Menschen mit Demenz“ und an Rita Fennel für die Aktion „Hünfelder Sorgenkinder“.

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