"IHK"- Jahresempfang 2014

+

Fulda. Im Schlosstheater fand der Jahresempfang der "Industrie- und Handelskammer" Fulda statt.

Fulda.Der diesjährige Jahresempfang der "Industrie- und Handelskammer Fulda" fand im Schlosstheater Fulda statt. In seiner Begrüßungsrede ließ Bernhard Juchheim, Präsident der "IHK-Fulda", das Jahr 2013 Revue passieren. Er verwies auf die hohe Lebensqualität und die wirtschaftliche Stärke der Region Osthessen. Auch für die Zukunft seien die Aussichten für Fulda und Umgebung laut "Prognos-Zukunftsatlas" positiv.

Laut Juchheim habe man sich in Fulda schon an die niedrige Arbeitslosenquote und die zugleich hohe Ausbildungsquote gewöhnt.Sein erster Willkommensgruß galt deshalb auch den Unternehmerinnen und Unternehmern in der Stadt und im Landkreis Fulda, denen er für ihren Einsatz und das Bekenntnis zum Standort der Region Fulda dankte. Aber auch die Kommunalpolitik sei dafür verantwortlich, dass die Rahmenbedingungen für Unternehmen stimmen. Juchheim verwies auch auf die Wichtigkeit einer guten Infrastruktur und in diesem Zusammenhang auf die Dauerbaustelle auf der A66 und Fulda als ICE-Knotenpunkt.

Weiterhin stellte er Bildung und Ausbildung als einen zentralen Arbeitsschwerpunkt dar, der nur in Zusammenarbeit von Forschung und Wirtschaft Erfolge verspreche. Den drohenden Fachkräftemangel lasse sich allerdings nicht durch die Ausbildungen allein entgegenwirken, vielmehr müsse man auch für Fachkräfte von außerhalb offen sein. Zum Abschluss seiner Rede kündigte Juchheim einige Schauspieler von "Friedrich" an, die Kostproben auf den Musical-Sommer in Fulda gaben.

Als Gastredner war Professor Dr. Jürgen Falter, Politikwissenschaftler der "Johannes-Gutenberg-Universität Mainz", zu diesem Jahresempfang geladen. Dieser gab eine politische Analyse und Einschätzung des letzten Jahres. Abschließende Worte fand Stefan Schuncke, "IHK-Hauptgeschäftsführer", der seinen Dank aussprach, nicht nur für Politik und Unternehmen, sondern auch für das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder der Vollversammlung, des Präsidiums und nicht zuletzt von Bernhard Juchheim.

Nachfolgend eine Galerie des Abends von G. Pietschmann/ M.Gröger sowie die Ansprachen im Wortlaut:

Die Reden von "IHK"-Präsident Bernhard Juchheim und "IHK"-Hauptgeschäftsführer Stefan Schunck in voller Länge.

Begrüßung von "IHK"-Präsident Bernhard Juchheimzum "IHK"-Jahresempfang am 17. Januar 2014

Sehr geehrter Herr Landrat Woide,sehr geehrter Professor Falter,meine sehr verehrten Damen und Herren,

ich begrüße Sie alle sehr herzlich zum Jahresempfang der Industrie- und Handelskammer Fulda. Im Namen von Präsidium, Vollversammlung und Geschäftsführung wünsche ich Ihnen für das junge Jahr 2014 alles Gute, wirtschaftlichen und politischen Erfolg, aber vor allen Dingen Gesundheit, Glück und Gottes Segen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,hinter uns liegt ein turbulentes Jahr 2013. Die Börse ist in neue Rekordzonen vorgestoßen. Und es wurde gewählt: in Niedersachsen, Bayern, Hessen und im Bund. Die Ergebnisse waren teilweise überraschend ebenso wie das, was aus dem Wählerwillen entstanden ist.Wer hätte vor einem Jahr gedacht, das die FDP aus dem Bundestag verschwindet? Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass Sigmar Gabriel und Horst Seehofer sich im vertrauten Du anreden oder dass der konservative hessische Landesvater Volker Bouffier dem designierten neuen stellvertretenden Ministerpräsidenten, dem Grünen Tarek Al-Wazir das Du anbietet.

Und was gab es Neues in der Region Fulda?In einer Umfrage der ARD zur Lebensqualität, dem sogenannten Glücksatlas, der im November veröffentlicht wurde, schneidet die Region Fulda hervorragend ab. Osthessen belegt hinter sechs bayrischen Landkreisen bundesweit den siebten Platz. Hier leben die zufriedensten Hessen.Das liegt in erster Linie an dem hohen Maß an Lebensqualität, sicher aber auch an den in unserer Region gelebten Werten. Die Macher der Studie belegen zudem, dass angenehme Wohnverhältnisse und sichere Arbeitsplätze für die Menschen wichtiger sind als ein hohes Einkommen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,und genau das sind die Trümpfe unserer Region.Unsere Wirtschaft brummt: An die seit mehr als 10 Jahren in Hessen niedrigste Arbeitslosenquote haben wir uns ja bereits gewöhnt, auch an die höchste Ausbildungsquote.Der aktuelle Prognos-Zukunftsatlas sieht die Region Fulda im Faktor Dynamik auf Rang 3 in Hessen hinter Darmstadt und Frankfurt und bescheinigt uns nahezu Vollbeschäftigung. Außerhalb von Bayern und Baden Württemberg gibt es neben Fulda nur noch acht weitere Landkreise und kreisfreie Städte, die in 2013 eine Arbeitslosenquote unter vier Prozent hatten.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,mein erster Willkommensgruß heute Abend gilt Ihnenliebe Unternehmerinnen und Unternehmer,der wirtschaftliche Erfolg unserer Region ist letztlich Ihr Erfolg und der Ihrer Mitarbeiter. Mit meinen Begrüßungsworten verbinde ich deshalb auch Worte des Dankes:Ich danke allen Unternehmerinnen und Unternehmern in Stadt und Landkreis für ihren Einsatz und insbesondere für das Bekenntnis zum Standort Region Fulda.In diesen Dank schließe ich auch unsere Partner aus der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik ein, die dafür gesorgt haben, dass die Rahmenbedingungen für unsere Unternehmen stimmen.Stellvertretend für alle Bürgermeister und die zahlreichen Vertreter der Kommunen begrüße ich Herrn Landrat Bernd Woide, der heute noch ein Grußwort zu uns sprechen wird, auch im Namen von Oberbürgermeister Gerhard Möller.Lieber Herr Landrat Woide,Oberbürgermeister Gerhard Möller hat im November anlässlich der Verleihung des Hessischen Gründerpreises hier in Fulda den Begriff von der "Welt-in-Ordnung-Stadt" geprägt. Ich möchte heute diesen Begriff erweitern und bewusst von einer Welt-in-Ordnung-Region sprechen.

Ich bin mir sicher, dass die guten Nachrichten aus Fulda auch überregional vernommen werden und begrüße herzlich unsere  Europaabgeordnete Barbara Weiler und unsere beiden Bundestagsabgeordneten Birgit Kömpel und Michael Brand.

Mit der Trendmesse hat die Kreishandwerkerschaft Fulda unsere Messelandschaft um ein neues Format erweitert. Die Premiere war ein voller Erfolg.Für unsere Partner aus dem Handwerk heiße ich Herrn Kreishandwerksmeister Claus Gerhardt herzlich willkommen.Mein besonderer Willkommensgruß gilt schließlich den Vertretern der Medien. Ich bedanke mich für die partnerschaftliche Begleitung unserer Aktivitäten im vergangen Jahr und wünsche mir auch in 2014 eine konstruktive Zusammenarbeit.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,in diesem Jahr stehen nach fünf Jahren Neuwahlen zum Parlament der Wirtschaft, zur Vollversammlung unserer Industrie- und Handelskammer Fulda, an. Erlauben Sie mir, dass ich an dieser Stelle eine kurze Bilanz der vergangenen fünf Jahre ziehe, in denen ich als Präsident die Fuldaer IHK führen durfte.

Im Juli 2009 hat die Vollversammlung der IHK - noch unter dem Eindruck der bislang größten Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise - insgesamt zehn Ziele und Arbeitsschwerpunkte für die Zeit von 2009 bis 2014 verabschiedet.

Auf unserer Agenda stand die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur als wichtiger Bestandteil der regionalen Wirtschaftsförderung.Die Dauerbaustelle A66 geht in diesem Jahr dem Ende entgegen und wir haben dann endlich eine durchgehende Autobahn ins Rhein-Main-Gebiet.Das Thema B 87n – und so viel Ehrlichkeit muss sein – spielt nach langen Diskussionen in unserem Verkehrsausschuss und in der Vollversammlung keine Rolle mehr. Wir hätten zwar eine bessere Verkehrsverbindung von Fulda nach Meiningen für sinnvoll gehalten. Wir haben aber gelernt und zu akzeptieren, dass eine solche Maßnahme politisch nicht umsetzbar ist.

Dagegen haben die Planungsarbeiten für den viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke Frankfurt – Fulda neue Impulse erhalten und Fortschritte gemacht.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,für viele von uns ist der ICE-Knotenpunkt Fulda selbstverständlich. Wir müssen jedoch aufpassen, dass bei der Neuordnung der deutschen und europäischen Schienenverkehrsströme Fulda nicht ausgedünnt wird. Hier gilt es wachsam zu sein und alle Aktivitäten zu bündeln.Ich rufe deshalb alle Politiker unserer Region, egal ob auf europäischer, Bundes- oder Landesebene auf, sensibel und offen für dieses Thema zu sein. Tun Sie bitte alles in Ihrer Macht stehende und nutzen Sie Ihre Kontakte, damit wir beim Ausbau der ICE-Trasse Fulda-Frankfurt weiter vorankommen, und das möglichst schnell. Für unseren Standort ist es das Megathema in Sachen Infrastruktur.

Bleiben wir noch ein wenig bei der Verkehrsinfrastruktur:wir müssen näher zusammenrücken. Die Rhön rückt näher an das Oberzentrum Fulda, dank der Umgehungstraße von Dipperz, die in diesem Jahr eingeweiht wird. Die Industrie- und Handelskammer Fulda setzt sich auch nachdrücklich für den Bau von Ortsumgehungen in Margretenhaun und Niederbieber ein – wenn schon die B 87n nun nicht kommt. Die hessischen Koalitionsvereinbarungen sehen Ortsumgehungen unter dem besonderen Blickwinkel des Lärmschutzes ausdrücklich vor. Hier dürfen und werden wir nicht lockerlassen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,eine ganze Reihe von Arbeitsschwerpunkten beschäftigte sich mit dem Thema Bildung und Ausbildung. Wer mich kennt, weiß dass ich nicht nur aufgrund der Nähe meines Unternehmens zur Hochschule Fulda für einen engen Schulterschluss zwischen Forschung und Wirtschaft eintrete.

Ich denke, es ist uns auf vielfältigen Ebenen gelungen, in den vergangenen fünf Jahren die Zusammenarbeit mit der Hochschule Fulda zu intensivieren.Mittlerweile ist der Campus baulich deutlich erweitert worden und erstrahlt in neuem Glanz. Erstmals konnte die Marke von 7.000 Studierenden überschritten werden. Ein Förderverein, in dem sich die Wirtschaft maßgeblich engagiert, ist entstanden und über das Deutschlandstipendium werden Studierende finanziell unterstützt.Auch das Angebot an dualen Ausbildungsplätzen an der Hochschule und der Privaten Berufsakademie Fulda konnte ausgebaut werden. Das ist aktive Wirtschaftsförderung für unsere Unternehmen. Hochschulstudium, duales Studium und duale Berufsausbildung sind die drei wesentlichen Elemente, um die Herausforderung des Fachkräftemangels als Folge des demografischen Wandels zu meistern.

An dieser Stelle begrüße ich ganz herzlich den Präsidenten der Hochschule Fulda, Professor Karim Khakzar und für die Private Berufsakademie Professor Lothar Jordan.Meine sehr geehrten Damen und Herren,unser Augenmerk darf aber nicht nur auf den gut qualifizierten Mitarbeitern liegen. Wir müssen uns verstärkt auch um die weniger gut qualifizierten, um die Benachteiligten innerhalb unseres Leistungssystems kümmern.Gerade diese Menschen benötigen mehr Zuwendung und Motivation, als es unser traditionelles Bildungssystem hergibt. Das muss bereits an den Schulen ansetzen.Deshalb engagiert sich die Industrie- und Handelskammer sowohl personell als auch finanziell stärker im Netzwerk Schulen. Und ich schließe nicht aus, dass wir dieses Engagement noch weiter verstärken werden.

Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer,bis 2025 werden wir allein aufgrund der demografischen Entwicklung in Deutschland sechs Millionen Arbeitskräfte weniger haben als heute. Wir können das so genau vorhersagen, weil die Fachkräfte des Jahres 2025 heute bereits geboren sind.Es werden einfach nicht mehr.Mit Ausbildung alleine können wir diese Lücke nicht schließen. Was wir deshalb brauchen, ist eine Willkommenskultur für Fachkräfte.Nur wenn es uns gelingt, eine herausragende regionale Willkommenskultur zu schaffen, können wir im bundesweiten und zukünftig sicher auch europaweiten Wettbewerb um Fachkräfte bestehen.Fachkräfte, egal ob aus Deutschland oder dem Ausland, werden nur dann in unsere Region wechseln, wenn Sie sich hier auch wohl- und sehr schnell heimisch fühlen.Das wird eine der wesentlichen Aufgaben der kommenden fünf Jahre sein.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,ein Arbeitsschwerpunkt, der quasi als Generalklausel die Arbeit der IHK Fulda in den vergangenen fünf Jahren bestimmt hat, lag und liegt mir besonders am Herzen.Ich spreche damit die Werte des selbständigen Unternehmertums an. Wir haben die vergangenen fünf Jahre mit den Begriffen "Innovation und Nachhaltigkeit" überschrieben. Dieses Motto der IHK Fulda sollte deutlich machen, dass im Vordergrund unseres Denkens nicht die kurze Frist, sondern ein langfristig angelegtes und an Werten orientiertes Handeln steht.Ich meine damit Tugenden wie Verantwortungsbewusstsein und Fairness.Ich sprach vorhin von der Welt-noch-in-Ordnung-Stadt. Dieses Bild entsteht auch durch das hohe Maß an Harmonie und Fairness, das zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, zwischen Politik und Wirtschaft und innerhalb der Unternehmerschaft in unserer Region existiert.

Wenn ich am Beginn des neuen Jahres einen Wunsch formulieren darf, dann ist es der Wunsch nach Fairness als Richtschnur für das Handeln in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in unserer Region.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,am Schluss meiner Bilanz möchte ich denjenigen, mit denen ich in den vergangenen Jahren intensiv zusammenarbeiten durfte, ein herzliches Dankeschön aussprechen.Ich danke stellvertretend auch für die vielen Hundert Unternehmer und Führungskräfte, die sich ehrenamtlich in der Vollversammlung und den Ausschüssen der Industrie- und Handelskammer Fulda einbringen, meinen Kollegen im Präsidium, namentlich:Vizepräsidentin Monika Hauß-Schmid, sowie den VizepräsidentenDr. Christian Gebhardt,Wolfgang Gutberlet undReinhold Werner.Mein Dank gilt auch dem Hauptamt, stellvertretend für alle Mitarbeiter der IHK unseremHauptgeschäftsführer Stefan Schunck.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,was wird die Zukunft bringen?Was bringt uns das neue Jahr?Fest steht: In die kommenden fünf Jahre starten wir mit denkbar besseren Voraussetzungen als 2009. Die Rezession in der Eurozone scheint überwunden. Der Motor der US-Wirtschaft läuft an und wird sich im Jahr 2014 zum Schrittmacher für die Industrienationen entwickeln. Die weltweite Konjunkturerholung wird sich auch positiv auf unsere deutsche Wirtschaft auswirken. Wir können mit einem Wachstum von gut zwei Prozent rechnen.Ungemach droht uns möglicherweise im eigenen Haus. Noch ist die Tinte des Koalitionsvertrages kaum getrocknet. Dennoch sind schon jetzt einige Risikofaktoren auszumachen, die unsere Wirtschaftskonjunktur dämpfen könnten.Wie wird der flächendeckende Mindestlohn umgesetzt?Gelingt die Energiewende ohne zusätzliche Belastungen für unsere Unternehmen?Welche Auswirkungen haben die geplanten Änderungen in der Rentenversicherung?

Und schließlich ist es von großer Bedeutung, dass – und so sieht es ja derzeit aus – keine weiteren Steuerbelastungen oder Steuererhöhungen auf die Unternehmen zukommen. Eine Senkung der Beiträge zur Rentenversicherung wäre sicherlich wünschenswert gewesen.

Auch der Hessische Koalitionsvertrag birgt Risiken für Fulda. Sehr geehrter Herr Landrat Woide, ich denke, ich spreche in Ihrem Interesse, wenn ich die Bestrebungen des Landes, die Kommunalaufsicht von den Landratsämtern auf die Regierungspräsidien zu verlagern, erwähne. Es kann nicht sein, dass über den Umweg der sog. Schutzschirmkommunen eine Schwächung der Landkreise erfolgt.Schon beschlossene Sache ist die Erhöhung der Grunderwerbssteuer in Hessen. Leider haben einige Kommunen auch bei uns die Hebesätze der Gewerbesteuer angehoben – auch weil sie von den Aufsichtsbehörden dazu gedrängt wurden. Das wir das kritisch verfolgen, werden Sie verstehen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,der Hauptredner unseres Jahresempfangs ist heute Professor Jürgen W. Falter, Wahl- und Parteienforscher, Professor für Politikwissenschaft an der Uni-Mainz und von vielen als der Parteienforscher der Nation bezeichnet.Zahlreiche aktuelle Politiker lauschten als Studenten in den Hörsälen seinen Ausführungen. Einem Millionenpublikum ist er bekannt durch seine zahlreichen Talkshowauftritte.

Herzlich willkommen Professor Falter.Wir freuen uns schon auf ihre politische Analyse und Einschätzung.

Als Premiere, meine sehr geehrten Damen und Herren, bieten wir Ihnen heute Abend einige Kostproben des in 2014 erstmals stattfindenden Musical-Sommers in der Barockstadt Fulda. Einige Schauspieler werden uns heute Werke aus dem historischen Musical "Friedrich" präsentieren, das sich mit dem Leben des barocken Preußenkönigs Friedrich des Großen beschäftigt.Vom 20. Juni bis 17. August 2014 werden hier im Schlosstheater insgesamt drei historische Musicals gespielt, neben "Friedrich" noch "Die Päpstin" und "Kolpings Traum".Und nun mache ich die Bühne frei, wünsche Ihnen einen kurzweiligen Abend und viele anregende Gespräche.Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

Schlusswort von "IHK-Hauptgeschäftsführer" Stefan Schunckzum "IHK-Jahresempfang" am 17. Januar 2014

Sehr geehrter Professor Falter,lieber Landrat Woide,meine sehr geehrten Damen und Herren,

einen kleinen Moment möchte ich Ihre Aufmerksamkeit noch in Anspruch nehmen. Ich werde nicht versuchen, das gerade Gehörte zusammenzufassen, sondern mich auf Worte des Dankes beschränken.

Die unterschiedlichen Wahlergebnisse im vergangenen Jahr haben für manche Überraschungen gesorgt. Sie, sehr geehrter Professor Falter, haben auf die wirtschaftlichen Risiken hingewiesen, die von den rentenpolitischen Versprechungen und dem volkswirtschaftlichen Experiment Mindestlohn in den Koalitionsvereinbarungen ausgehen. Für Ihre kluge Analyse des politischen Geschehens und dafür, dass Sie heute Abend nach Fulda gekommen sind, sage ich Ihnen ein herzliches Dankeschön.

Auch wenn wir nicht mit allen Inhalten der Koalitionsvereinbarungen auf Bundesebene und in Hessen einverstanden sind, so geht von ihnen doch ein wichtiges Signal aus: Deutschland ist und bleibt ein stabiler Partner in Europa – und das gilt politisch wie wirtschaftlich.Stabil aber sind nicht nur Politik und Wirtschaft auf Bundes- und Landes-ebene, sondern ist auch unsere Region. Präsident Juchheim hat dazu in seiner Begrüßung Stellung genommen. Stabil ist auch das gute Miteinander zwischen kommunaler Politik und regionaler Wirtschaft. Bei uns ist das nicht nur eine Schicksalsgemeinschaft, sondern unsere Zusammenarbeit basiert auf gemeinsamen Werten und dem Bestreben, unsere Region weiter voranzubringen. Für dieses gute vertrauensvolle Miteinander danke ich Ihnen, lieber Landrat Woide, stellvertretend für die gesamte Kommunalpolitik an dieser Stelle sehr herzlich.

Ehrenamtliches Engagement kostet auf jeden Fall Zeit und manchmal auch Nerven. Als Industrie- und Handelskammer lebt unsere Glaubwürdigkeit davon, dass sich Unternehmerinnen und Unternehmer in unseren Gremien engagieren, zu Gesprächen mit der Politik bereit sind und eigene Ideen in die Diskussion mit einbringen. Das passiert bei uns in hohem Maße und ich möchte mich an dieser Stelle nachdrücklich bei all denjenigen bedanken, die sich bei uns ehrenamtlich engagieren. Ein besonderer Dank gilt dabei den Mitgliedern der Vollversammlung, dem Präsidium und natürlich an erster Stelle unserem Präsidenten, Bernhard Juchheim.

Das vergangene Jahr war für die meisten Unternehmen ein wirtschaftlich sehr erfolgreiches. Die IHK konnte diese Entwicklung begleiten und wir dürfen sagen, es war trotz aller Belastungen auch ein gutes Jahr für die IHK Fulda. Dass dies so war, ist nicht zuletzt das Ergebnis des Einsatzes der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IHK, meiner Kolleginnen und Kollegen. Hierfür danke ich sehr.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Sie alle haben uns im vergangenen Jahr mit Rat und Tat, mit Kritik und Anregungen unterstützt und beraten. Ich wünsche Ihnen allen ein gutes, ein erfolgreiches Jahr 2014 und freue mich auf eine weiterhin so gute Zusammenarbeit mit Ihnen.

Für diejenigen, die regelmäßig unseren Neujahrsempfang besuchen, ist es so etwas wie ein großes Familientreffen. Die sprichwörtlich kurzen Wege in Fulda machen es möglich. Man kennt sich.

Aber auch diejenigen, die heute zum ersten Mal am Neujahrsempfang teilnehmen, brauchen keine Angst zu haben. Die IHK Fulda pflegt bewusst ein offenes Netzwerk. Wir bieten Ihnen heute Abend nur das Rahmenprogramm. Ihr persönliches Kontakt- und Gesprächsprogramm müssen Sie sich selber zusammenstellen.

Bevor es endgültig soweit kommt, möchte ich die Bühne noch einmal freigeben. Wir reisen 300 Jahre zurück in die Vergangenheit an den preußischen Königshof. Dazu übergebe ich die Bühne an einen der größten Philosophen seiner Zeit.

Ganz herzlichen Dank an Voltaire, die Schauspielerinnen und Schauspieler des Musicals Friedrich. Ich denke, wir sind nun alle ein bisschen neugierig auf die Langfassung des Musicals geworden. Als kleines Dankeschön für Ihren Auftritt dürfen wir Ihnen die mittlerweile ja bekannten Fuldaer Rucksäcke überreichen.

Lieber Professor Falter,

Sie sehen wir schicken in Fulda keinen Gast hungrig nach Hause. Und deswegen darf ich Ihnen gleich auch noch einen solchen Rucksack mit auf den Weg geben. Das ist dann aber auch mein letzter Rucksack für den heutigen Abend.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Sie alle sind nun nicht nur für die weitere Gestaltung des Abends sondern auch für Ihre Nahrungsaufnahme selber verantwortlich.

Ich darf Sie im Namen von Vollversammlung, Präsidium und auch der Geschäftsführung ganz herzlich zum traditionellen Imbiss und Umtrunk einladen.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Schlusswort von IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schunck

zum IHK-Jahresempfang am 17. Januar 2014

Sehr geehrter Professor Falter,

lieber Landrat Woide,

meine sehr geehrten Damen und Herren,

einen kleinen Moment möchte ich Ihre Aufmerksamkeit noch in Anspruch nehmen. Ich werde nicht versuchen, das gerade Gehörte zusammenzufassen, sondern mich auf Worte des Dankes beschränken.

Die unterschiedlichen Wahlergebnisse im vergangenen Jahr haben für manche Überraschungen gesorgt. Sie, sehr geehrter Professor Falter, haben auf die wirtschaftlichen Risiken hingewiesen, die von den rentenpolitischen Versprechungen und dem volkswirtschaftlichen Experiment Mindestlohn in den Koalitionsvereinbarungen ausgehen. Für Ihre kluge Analyse des politischen Geschehens und dafür, dass Sie heute Abend nach Fulda gekommen sind, sage ich Ihnen ein herzliches Dankeschön.

Auch wenn wir nicht mit allen Inhalten der Koalitionsvereinbarungen auf Bundesebene und in Hessen einverstanden sind, so geht von ihnen doch ein wichtiges Signal aus: Deutschland ist und bleibt ein stabiler Partner in Europa – und das gilt politisch wie wirtschaftlich.

Stabil aber sind nicht nur Politik und Wirtschaft auf Bundes- und Landes-ebene, sondern ist auch unsere Region. Präsident Juchheim hat dazu in seiner Begrüßung Stellung genommen. Stabil ist auch das gute Miteinander zwischen kommunaler Politik und regionaler Wirtschaft. Bei uns ist das nicht nur eine Schicksalsgemeinschaft, sondern unsere Zusammenarbeit basiert auf gemeinsamen Werten und dem Bestreben, unsere Region weiter voranzubringen. Für dieses gute vertrauensvolle Miteinander danke ich Ihnen, lieber Landrat Woide, stellvertretend für die gesamte Kommunalpolitik an dieser Stelle sehr herzlich.

Ehrenamtliches Engagement kostet auf jeden Fall Zeit und manchmal auch Nerven. Als Industrie- und Handelskammer lebt unsere Glaubwürdigkeit davon, dass sich Unternehmerinnen und Unternehmer in unseren Gremien engagieren, zu Gesprächen mit der Politik bereit sind und eigene Ideen in die Diskussion mit einbringen. Das passiert bei uns in hohem Maße und ich möchte mich an dieser Stelle nachdrücklich bei all denjenigen bedanken, die sich bei uns ehrenamtlich engagieren. Ein besonderer Dank gilt dabei den Mitgliedern der Vollversammlung, dem Präsidium und natürlich an erster Stelle unserem Präsidenten, Bernhard Juchheim.

Das vergangene Jahr war für die meisten Unternehmen ein wirtschaftlich sehr erfolgreiches. Die IHK konnte diese Entwicklung begleiten und wir dürfen sagen, es war trotz aller Belastungen auch ein gutes Jahr für die IHK Fulda. Dass dies so war, ist nicht zuletzt das Ergebnis des Einsatzes der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IHK, meiner Kolleginnen und Kollegen. Hierfür danke ich sehr.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Sie alle haben uns im vergangenen Jahr mit Rat und Tat, mit Kritik und Anregungen unterstützt und beraten. Ich wünsche Ihnen allen ein gutes, ein erfolgreiches Jahr 2014 und freue mich auf eine weiterhin so gute Zusammenarbeit mit Ihnen.

Für diejenigen, die regelmäßig unseren Neujahrsempfang besuchen, ist es so etwas wie ein großes Familientreffen. Die sprichwörtlich kurzen Wege in Fulda machen es möglich. Man kennt sich.

Aber auch diejenigen, die heute zum ersten Mal am Neujahrsempfang teilnehmen, brauchen keine Angst zu haben. Die IHK Fulda pflegt bewusst ein offenes Netzwerk. Wir bieten Ihnen heute Abend nur das Rahmenprogramm. Ihr persönliches Kontakt- und Gesprächsprogramm müssen Sie sich selber zusammenstellen.

Bevor es endgültig soweit kommt, möchte ich die Bühne noch einmal freigeben. Wir reisen 300 Jahre zurück in die Vergangenheit an den preußischen Königshof. Dazu übergebe ich die Bühne an einen der größten Philosophen seiner Zeit.

Ganz herzlichen Dank an Voltaire, die Schauspielerinnen und Schauspieler des Musicals Friedrich. Ich denke, wir sind nun alle ein bisschen neugierig auf die Langfassung des Musicals geworden. Als kleines Dankeschön für Ihren Auftritt dürfen wir Ihnen die mittlerweile ja bekannten Fuldaer Rucksäcke überreichen.

Lieber Professor Falter,

Sie sehen wir schicken in Fulda keinen Gast hungrig nach Hause. Und deswegen darf ich Ihnen gleich auch noch einen solchen Rucksack mit auf den Weg geben. Das ist dann aber auch mein letzter Rucksack für den heutigen Abend.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Sie alle sind nun nicht nur für die weitere Gestaltung des Abends sondern auch für Ihre Nahrungsaufnahme selber verantwortlich.

Ich darf Sie im Namen von Vollversammlung, Präsidium und auch der Geschäftsführung ganz herzlich zum traditionellen Imbiss und Umtrunk einladen.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Fuldaer Wirtschaftstag 2019 gestartet

Rund 400 Gäste nehmen am Fuldaer Wirtschaftstag teil, der soeben eröffnet wurde.
Fuldaer Wirtschaftstag 2019 gestartet

Zeugen gesucht: Verkehrsunfallflucht in Hünfeld

Am Mittwoch kam es in Hünfeld zu einer Beschädigung an einem geparkten Fahrzeug. Die Polizei bittet um Hinweise.
Zeugen gesucht: Verkehrsunfallflucht in Hünfeld

B 27 gesperrt: Verkehrsunfall mit drei Pkw bei Eichenzell

Aufgrund von Bergungsarbeiten ist derzeit die B 27 in Richtung Fulda gesperrt. Um 17.30 Uhr hatte sich zuvor bei Eichenzell ein Unfall mit drei Pkw ereignet.
B 27 gesperrt: Verkehrsunfall mit drei Pkw bei Eichenzell

LKW-Unfall auf der BAB 7 bei Fulda: Vollsperrung aufgehoben

Der LKW hatte Möbelteile gelagert, die über alle Fahrbahnen verteilt wurden.
LKW-Unfall auf der BAB 7 bei Fulda: Vollsperrung aufgehoben

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.