Start der Impfungen im Impfzentrum Fulda

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Bei der Eröffnung des Impfzentrums in Fulda: GNO-Aufsichtsratschef Dr. Jörg Simon, OB Dr. Heiko Wingenfeld, Vize-Land- rat Frederik Schmitt und Landrat Bernd Woide.
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Bei der Eröffnung des Impfzentrums in Fulda: GNO-Aufsichtsratschef Dr. Jörg Simon, OB Dr. Heiko Wingenfeld, Vize-Land- rat Frederik Schmitt und Landrat Bernd Woide.
Dr. med. Thomas Menzel, Vor- stand des Klinikums Fulda.
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Dr. med. Thomas Menzel, Vor- stand des Klinikums Fulda.
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Das Impfzentrum Fulda geht als erstes der sechs regionalen Impfzentren in Hessen an den Start.

Fulda. Das war der Startpfiff zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Seit Dienstag können sich nun Menschen aus dem Landkreis Fulda, Vogelsberg und Hersfeld-Rotenburg in der Waideshalle in Fulda impfen lassen.

Zirka 200 Impfdosen machten am Dienstag den Auftakt. „Wir sind sehr froh, dass es endlich so weit ist und es los gehen kann. Von 9 bis 18 Uhr kann nun in unserem Impfzentrum geimpft werden“, so Landrat Bernd Woide bei der Eröffnung des Zentrums. Weiter sagt Woide: „Hessen startet mit sechs Impfzentren und wir sind stolz das auch in Fulda ein positives Zeichen an die Bevölkerung gesetzt werden kann“.

Auch Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld hat nur gute Worte für alle Beteiligten übrig: „Ich möchte diesen Tag als Anlass nehmen um Danke zu sagen, an all jene die geholfen haben. Alle Vorkehrungen sind getroffen. Wir haben für alle Gemeinden einen Fahrdienst und Helfer die auch älteren Menschen den Weg hier her erleichtern. Es ist ein Tag der uns allen Zuversicht bring“. „Die Zusammenarbeit zwischen dem Klinikum Fulda, dem DRK, Landkreis und dem Gesundheitsnetz Osthessen lief reibungslos. Alles hat funktioniert und wir sind auf einem sehr guten Weg, wieder in die Normalität einzutreten“, so GNO- Aufsichtsratchef Dr. Simon. Vize-Landrat und Gesundheitsdezernent Frederik Schmitt berichtete außerdem über die Ausbildung von 50 Impflotsen. Diese sollen die über 80-jährigen Bürger beim Transfer zum Impfzentrum aber auch bei Fragen rund um die Terminvereinbarung unterstützen. Zudem lobte auch Schmitt die Zusammenarbeit der Städte und Gemeinden.

Auch die Akzeptanz der Impfungen sei gestiegen, berichtete Dr. med. Thomas Menzel, Vorstand des Klinikums Fulda: „Bei uns im Klinikum sind bereits zirka 800 Mitarbeiter geimpft worden. Die Skepsis ist deutlich geringer, als das kolportiert wird“. Der „Biontech“-Impfstoff sei sehr gut verträglich und es seien in Deutschland noch keine schwerwiegenden Nebenwirkungen aufgetreten. „Bei 20 bis 30 Prozent der an Corona Erkrankten, kann es zu Langzeitschäden kommen. Das macht die Entscheidung zu einer Impfung sehr viel leichter“, so Menzel.

Die Richtlinien der Impfung besagen das die zweite Impfung nach drei Wochen, sprich 21 Tagen, erfolgen muss. „Bis zum 42. Tag macht es allerdings keinen Unterschied. Da kann ich sie beruhigen. Außerdem besagen Studien, dass eine spätere zweite Impfung zu einer besseren Antikörperbildung führt“, sagt Menzel. Um den Besuch im Impfzentrum selbst zu erleichtern, stehen vor Ort Rollstühle zur Verfügung. Zudem ist das Impfzentrum komplett barrierefrei. Der Weg vom Parkplatz bis zum Impfzentrum ist ohne Treppen möglich. Der Eingang ist über eine etwa 30 Meter lange Rampe erreichbar, von dort aus gelangt man dann mit einem Aufzug ins Impfzentrum.

Es wurden bereits zirka 4000 Impftermine vergeben. Die Registrierung, das Aufklärungsgespräch durch einen Arzt und die Impfung selbst sollen zirka eine Viertelstunde dauern. Anschließend bleiben die Geimpften noch für eine halbe Stunde unter Kontrolle um zu sehen, ob es Impfnebenwirkungen gibt.

Rubriklistenbild: © Lewinski

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