Impfung an Schulen im Landkreis Fulda geplant

Schüler ab 12 Jahren sollen im Landkreis schulische Impfangebote erhalten.
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Schüler ab 12 Jahren sollen im Landkreis schulische Impfangebote erhalten.

Interessensabfrage startet nach den Sommerferien

Osthessen. Mit Beginn des neuen Schuljahres bieten Stadt und Landkreis Fulda gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt allen Schülerinnen und Schülern ab dem vollendeten zwölften Lebensjahr die Möglichkeit, sich im schulischen Rahmen gegen COVID-19 impfen zu lassen. Dazu erfolgt zum Schuljahresbeginn eine Interessensabfrage bei den Erziehungsberechtigten und volljährigen Schülerinnen und Schülern. Eltern, die ihre Kinder zum Impftermin begleiten, haben die Möglichkeit, sich ebenfalls impfen zu lassen.

Schulträger und Schulamt haben sich zu diesem zusätzlichen Angebot entschlossen, um den Zugang zum Impfschutz noch niedrigschwelliger zu gestalten. Bereits jetzt ist es möglich, dass Kinder ab zwölf Jahren bei niedergelassenen Ärzten oder im Impfzentrum des Landkreises Fulda geimpft werden.

Das erweiterte Angebot ist wie folgt geplant: Die Erstimpfungen werden in den ersten Schulwochen nach den Ferien vorrangig im Impfzentrum in der „Waideshalle“ erfolgen. Die Zweitimpfungen werden auf mindestens 21 Tage später terminiert und durch mobile Teams vor Ort durchgeführt. Verimpft wird ausschließlich der Impfstoff von „BioNTech“.

Um eine entsprechende Planung der Kapazitäten vornehmen zu können, erhalten Erziehungsberechtigte und volljährige Schülerinnen und Schüler über ihre jeweilige Schule Rückmeldebögen, mit denen sie ihr grundsätzliches Interesse an einer COVID-19-Impfung mitteilen können. Diese stehen auch zum Download auf den Webseiten von Stadt und Landkreis Fulda bereit. Es wird darum gebeten, diese Schreiben möglichst bis spätestens Mittwoch, 1. September, in den Schulen abzugeben, um die rasche Organisation eines Impfangebotes zu gewährleisten.

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