Impfzentrum geht am 8. Dezember an den Start

Ab Mittwoch geht das gemeinsame Impfzentrum des DRK und der Helios St. Elisabeth-Klinik in Hünfeld an den Start.
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Ab Mittwoch geht das gemeinsame Impfzentrum des DRK und der Helios St. Elisabeth-Klinik in Hünfeld an den Start.

Helios St. Elisabeth Klinik und DRK-Kreisverband Hünfeld mit gemeinsamem Angebot / Nachfrage sehr hoch.

Hünfeld. Die letzten Vorbereitungen in der Klinik laufen auf Hochtouren: Am Mittwoch, 8. Dezember, geht das neue gemeinsame Impfzentrum des DRK-Kreisverbandes Hünfeld und der Helios St. Elisabeth-Klinik Hünfeld an den Start.

Wie wichtig dieses Angebot für die Region ist, zeigt sich allein daran, dass binnen 24 Stunden die erste Charge von 2400 Terminen bis zum 2. Januar bereits ausgebucht war, sagt Klinik-Geschäftsführer Sebastian Mock. Die Klinik habe das Impfzentrum binnen zwei Wochen aus dem Boden gestampft. Am Freitag hatten er und der ärztliche Direktor der Klinik, Dr. Andreas Rügamer die Mitarbeitenden vom DRK in das Zentrum eingewiesen.  

DRK-Präsident Dr. Eberhard Fennel bezeichnete es als den richtigen Weg, die Kräfte beider Partner zu bündeln, um den Menschen im Hünfelder Land schnell ein attraktives Angebot machen zu können. Die niedergelassenen Ärzte leisteten, was sie könnten. Angesichts der gewaltigen Herausforderungen dieser Pandemie sei ein zusätzliches Angebot aber dringend erforderlich gewesen, erklärte Fennel.

Die Personalgewinnung, Bereitstellung und Einsatzplanung hat der DRK-Kreisverband übernommen. Der DRK-Präsident Fennel lobte die große Bereitschaft von hochqualifizierten Ärzten, aber auch von medizinischen Fachangestellten aus der Region, für diese anspruchsvolle Herausforderung zur Verfügung zu stehen.

Dies bestätigte auch die DRK-Kreisverbandsärztin Dr. Sonja Raschka, die sich gemeinsam mit dem Gesundheitsdezernenten und ersten Kreisbeigeordneten Frederick Schmitt und Bürgermeister Benjamin Tschesnok ein Bild von den Vorbereitungen machte. Dieses Angebot schließe eine wichtige Lücke in der Versorgung für den nördlichen Kreisteil, betonte Schmitt.

Hünfelds Bürgermeister Tschesnok dankte den Beteiligten, dass aus den Gesprächen, an denen er anfangs beteiligt war, so schnell praktische Angebote geworden seien. Das zeige einmal mehr, dass die Netzwerke in Hünfeld intakt seien und zu guten Ergebnissen führten. In dieser bislang größten Gesundheitskrise seien alle gefordert. Deshalb sei es wichtig, Hand in Hand zusammenzuarbeiten. Das hätten alle Akteure und Beteiligten in eindrucksvoller Weise gezeigt.

„Nach den ersten Tagen praktischer Erfahrungen im Betrieb des Impfzentrums soll dann entschieden werden, wann das nächste Zeitfenster geöffnet werden kann“, erläuterten Dr. Fennel und Mock. Es werde in den örtlichen Medien bekannt gegeben, wann unter https://www.terminland.eu/helios-huenfeld/ die nächsten Termine gebucht werden können.

Vom 8. Dezember an wird das Impfzentrum mittwochs, freitags und samstags (auch am 24., 25., 31. Dezember 2021 und am 1. Januar 2022) jeweils acht Stunden in Betrieb sein. Geimpft wird bevorzugt mit dem Impfstoff Corminaty von Biontech, soweit dieser für den Start in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt wird.

Vorsorglich hat die Klinik auch den völlig gleichwertigen mRNA-Impfstoff von Moderna geordert, der allerdings nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko) nur an über 30-Jährige verimpft werden soll. Es kann deshalb zumindest in der ersten Woche nicht garantiert werden, dass jeder Impfling Biontech erhält.

Wer auf einer alleinigen Impfung mit Biontech besteht, wird deshalb gebeten, seinen gebuchten Impftermin gegebenenfalls über das Portal zu stornieren, damit der Termin neu vergeben werden kann und ein anderer Impfwilliger zum Zug kommt. Einmal aufgezogen, muss der Impfstoff innerhalb kurzer Zeit genutzt werden. Ansonsten müssten Impfdosen entsorgt werden. Dies sei aufgrund der hohen Nachfrage aber nicht zu verantworten, heißt es in der Presseerklärung.

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