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In den Wäldern ist allerhand los!

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Bestandpflege mit dem Harvester: Bodenschonend und sicher 
Bestandpflege mit dem Harvester: Bodenschonend und sicher  © Wilshusen

Im Bereich des Forstamtes Hofbieber finden derzeit viele Holzerntemaßnahmen statt. Wege werden zeitnah instandgesetzt.

Hofbieber In diesem Winter wurden im Bereich des Forstamtes Hofbieber viele Wälder gepflegt. „Die Bedingungen waren günstig, weil wir im letzten Jahr weniger Schadholz hatten und uns deshalb auch um wichtige Pflegemaßnahmen kümmern konnten“ erklärt Forstamtsleiter Florian Wilshusen. „Schließlich können wir das Holz nur einschlagen, wenn unsere Unternehmer Zeit dafür haben und der Holzmarkt aufnahmefähig ist.“

Joachim Schleicher, zuständiger Revierleiter in Poppenhausen erläutert, dass in den vergangenen Jahren aufgelaufene Pflegerückstände behoben werden müssen, um Mischbaumarten zu erhalten und die die Stabilität der Wälder zu sichern. „Das ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Anpassung unserer Wälder an die zukünftigen Bedingungen.“

Der Februar brachte aber etliche Herausforderungen mit sich. Bei ausbleibendem Frost hat es viel geregnet und zuletzt auch gestürmt. Geworfen wurden hauptsächlich Fichten, die nun anfällig für Borkenkäferbefall sind. Die Aufarbeitung der Sturmschäden sowie der Transport des Holzes aus den Beständen sind derzeit in vollem Gange. „Eile gebieten neben den Borkenkäfern auch die Brutvögel, die im beginnenden Frühling in den Waldbeständen erwartet werden“ erklärt Kay Andresen, der im Revier Bieberstein zuständig ist.

Die Wege in den betroffenen Bereichen sind durch die Ernte- und Pflegemaßnahmen in Mitleidenschaft gezogen worden. Um die Waldböden vor dauerhaften Schäden zu schützen, wurden die Holzerntemaschinen häufig mit sogenannten Traktionsbändern ausgestattet. „Das verhindert zwar Befahrungsschäden in den Beständen. Leider wird dadurch aber sehr viel Schlamm auf die Waldwege getragen, die wir jetzt wiederinstandsetzen müssen“ ergänzt Andresen.

Im Revier Bieberstein und auch in anderen Teilen des Forstamtes Hofbieber mussten deshalb gerade einige Wege gesperrt werden. „Wir setzen die Wege instand, sobald es die Witterung zulässt“ versichert Florian Wilshusen. „Bis dahin bitte ich die Erholungssuchenden um Verständnis und darum, sich zur eigenen Sicherheit an die Absperrungen zu halten.“

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