Inklusion wurde durch die Stadtwette sichtbar

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Heute trafen sich alle Beteiligten der Stadtwette im "Treffpunkt Seitenwechsel" zu einem Gespräch, was sich 111 Tage nach der Stadtwette getan hat.

 Fulda.  111 Tage nach der Stadtwette ist noch immer das Thema Inklusion so präsent wie nie. "Inklusion ist eine Daueraufgabe, die Stadtwette hat uns viele Anstöße für neue Projekte gegeben", so Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, am heutigen Treffen der Beteiligten. "Durch die Stadtwette und dem Titel ,inklusivste Stadt Deutschlands’ entstand der Anspruch auch eine inklusive Modellregion Hessens zu werden und auch mehr Geld für ein Förderprogramm bereitzustellen. Die Anträge dafür sind gestellt, doch noch nicht beantwortet", berichtet Wingenfeld.

Auch Rainer Sippel, Geschäftsführer des "antonius-Netzwerk Mensch", zeigte sich erfreut von den Plänen, die auch durch die Stadtwette entstanden sind.

Pfarrer Kremer aus der Gemeinde Petersberg berichtete über den Messdiener Felix, dem es ermöglicht wurde trotz Rollstuhls sein Messdiener-Amt auszuüben. Er regte an das Preisgeld für Umbaumaßnahmen in der Kirche zu nutzen, dass auch schwerhörige Menschen dem Gottesdienst genau verfolgen können.  Die Planung wurde erst durch die Stadtwette möglich. Auch der Geschäftsführer der  "Werner Schmid GmbH" Matthias Hauß berichtete über die gelungene Inklusion in seinem Betrieb.

Vor allem beeindruckte Sippel den Aufbau einer neuen inklusiven Klettergruppe die Stefan Hartung vom "Deutschen Alpen Verein" vorstellte. "Wir müssen schauen, was möglich ist. Aber wir wollen Menschen die Angst nehmen", so Hartung.

Die Stadtwette gab viele Anstöße für neue Projekte, das erfreute auch die beiden Schachspiel-Freunde Siegfried Quast und Johannes Wilke. Sie spielen nun schon seit drei Jahren gemeinsam Schach. Quast suchte nach seinem Auscheiden aus der Berufswelt einen Platz sich ehrenamtlich zu engangieren und fand durch den "Treffpunkt Steitenwechsel" einen würdigen Schachgegner und Freund."Wir wollen Inklusion vorantreiben," schließt Wingenfeld ab und dankte allen Beteiligten für ihre Arbeit.

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