Inklusionsprojekt von Fulda Futur und Winfriedschule: Tischtennis mit Paralympics-Sieger

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Eine Sporteinheit der besonderen Art stand  für 15 Schüler der Winfriedschule und einigen Schülerinnen der Marienschule jetzt auf dem Programm.

Fulda.  Mittlerweile gehört es zum Schulprogramm der Winfriedschule, das Thema Inklusion von vielfältigen Seiten zu betrachten – und zu erleben. Eine Sporteinheit der besonderen Art stand jetzt auf dem Programm für 15 Schüler des Leistungskurses Sport mit Lehrer Thomas Huke, der gemeinsam mit Schülerinnen der Marienschule umgesetzt wird. Wie es sich anfühlt, im Rollstuhl zu sitzen und Sport einmal aus einer anderen Perspektive zu treiben, das erfuhr die Gruppe unter Anleitung von Holger Nikelis.  In der Fuldaer Hubtex-Arena wurden unter Anleitung des Geschäftsführers von „sport grenzenlos“, gleichzeitiger mehrfacher Paralympics-Sieger im Rollstuhl-Tischtennis, praktische Übungseinheiten trainiert. Gemeinsam mit dem Projektteam von Fulda Futur hatte die Schulleitung der Winfriedschule Nikelis für dieses Projekt gewonnen. Vorausgegangen war dem praktischen Teil bereits eine theoretische Einheit. „Wir möchten die Jugendlichen sensibilisieren und das auf besonders authentische Art und Weise“, betonte Nikelis. Und authentisch bedeutete in diesem Fall, den Umgang mit dem Rollstuhl selbst zu erleben und Einblicke in den Behindertensport zu erhalten. „Den Weg in die Sporthalle, sonst per Fuß zurückgelegt, sind die Schüler heute im Rollstuhl gefahren.“ Und ebenso wurde die Gruppe an Tischtennis und Rollstuhl-Tischtennis herangeführt. Selbsterfahrung steht im Blickpunkt, denn nur über eigene Erfahrungen wird Empathie möglich. Über dieses Projekt freut sich auch Geraldine Groll von Fulda Futur: „Die Schüler waren aufmerksam und engagiert dabei.“ Unterstützt wurde das Projekt auch vom Tischtennis-Bundesligisten TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell, der die Halle zur Verfügung gestellt hatte. „Wir unterstützen solche Projekte aus voller Überzeugung, weil es wichtig ist, sich mit Inklusion zu beschäftigen“, sagte TTC-Vizepräsident Claus-Dieter Schad. 

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