Innovativ und familienfreundlich: Burghaun ist ein Ort mit Tradition und Moderne

Die Marktgemeinde Burghaun.
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Die Marktgemeinde Burghaun stellt sich vor - unter anderem mit dem Kunsthandwerkermarkt am kommenden Wochenende.

Burghaun - „Wir sind eine innovative Gemeinde, die wächst“, sagt Bürgermeister Simon Sauerbier über sein Burghaun. „In der Mitte Deutschlands gelegen, sind kurze Wege in alle Richtungen gewährleistet“, fügt er hinzu. 6.500 Einwohner – Tendenz steigend – hat Burghaun mit den Ortsteilen Burghaun, Hünhan, Gruben, Rothenkirchen, Steinbach, Langenschwarz, Schlotzau, Großenmoor und Hechelmannskirchen. Der Status „Marktgemeinde“ wurde aufgrund der historischen Entwicklung Burghauns verliehen. Seit 1982 findet ohne Unterbrechung jedes Jahr der „Burghauner Kunsthandwerkermarkt“ statt. Rund 50 Aussteller aus der Region, aber auch aus Thüringen und Franken, zeigen am 10. und 11. Juni im Schlosspark, was sie herstellen.

Ohne Pause seit 1982

Für die Organisation sind Isolde Grün und Klaus Sanders zuständig. Es werden unter anderem Schmuck, Keramik, Lederwaren und Dinge aus Metall präsentiert. „Es kommt auch jemand, der selbst Springseile herstellt. Ein anderer Aussteller baut Parkbänke und Mobiliar aus Holz“, sagt Sauerbier. Der „35. Burghauner Kunsthandwerkermarkt“ ist am 10 . Juni von 12 bis 18 Uhr und am 11. Juni von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Außer den Kunsthandwerkern sind auch Imbiss- und Getränkestände vorhanden. Auch die „Landfrauen Burghaun“ kredenzen selbstgebackene Kuchen im Herrenhaus. Am Sonntag haben auch die Burghauner Geschäfte geöffnet. „Wir haben die erforderlichen Genehmigungen erhalten“, sagt der Bürgermeister. „Die verkaufsoffenen Sonntag sind eine gute Möglichkeit für die meist inhabergeführten Geschäfte, um den potenziellen Kunden ihr Angebot nahezubringen“, fügt er hinzu. „Amazon“ haben 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche geöffnet. „Ich weiß nicht, ob es wirklich im Sinne derjenigen, die verkaufsoffene Sonntag per einstweiliger Verfügung verbieten lassen, ist, dass die Arbeitsplätze vor Ort wegfallen“, sagt er. „Hier stehen die Ladeninhaber oft selbst an der Kasse, das kann man mit Filialen von großen Ketten in anderen Gemeinden nicht vergleichen“, erklärt Sauerbier.

Feiern in der Gemeinde

Zu den weiteren Marktgeschehen in Burghaun zählen der „Herbstzauber“, der „Wikingermarkt“ in Schlotzau und an jedem ersten Samstag im Monat der „Brunnenmarkt“. Zahlreiche andere Events im Kernort und den Ortsteilen prägen das Gemeindeleben. „Kirchenjubiläen, eine Feier an der Grotte in Hünhan oder die Dorfereneuerung in Steinbach sind nur drei der Events, die in diesem Jahr gefeiert werden“, sagt der Bürgermeister.

Gut für die Gemeinde sei auch die verkehrsgünstige Lage an der B27 zwischen Bad Hersfeld und Fulda sowie dem Bahnstandort. „Burghaun ist ein günstiger Ort zum Leben“, sagt Sauerbier. Die Grundstücks- und Immobilienpreise seien nicht mit denen anderer Gemeinden vergleichbar. In den kommenden Jahren wird die Gemeinde zahlreiche Bauvorhaben durchführen und auch neue Baugebiete für private Hausbauer erschließen. „Wir liegen zentral, und die Burghauner haben zudem den Wohlfühlcharakter im Grünen“, ist der Bürgermeister sicher. Im Privatbau-Ranking vor einigen Jahren habe Burghaun an zweiter Stelle im Landkreis Fulda gelegen.

Ingenieur-Standort

In der Gemeinde sind mehrere Marktführer ansässig. „Da ist beispielsweise ,Element Six’, das unter anderem Bohrköpfe herstellt“, sagt Sauerbier. Der Bohrkopf, der beim Bau des „Gotthard-Tunnels“ im Einsatz war, ist größer als ein zweistöckiges Gebäude. „Und er kam aus Burghaun“, sagt er stolz. Einige weiter Ingenieur-Firmen wie „Kabatec“ oder „Burkard und Gärtner“ sind ebenfalls in der Marktgemeinde ansässig. „Hier wird Technik gelebt“, erklärt Sauerbier. Zudem seien die Gewerbesteuereinnahmen auf einem hohen Niveau. „Wir arbeiten derzeit an der Haushaltskonsolidierung. Es ist nicht nicht geschafft, aber wir sind auf einem guten Weg“, sagt der Bürgermeister. 

Neben den Unternehmen gibt es in Burghaun auch eine starke Vereinslandschaft. Ob sportlich, musikalisch oder auf andere Arten: Die Menschen in Burghaun pflegen ihre Vereinsarbeit. Dazu wird teilweise auch die „Haune Halle“ genutzt, über deren sehr gute Auslastung sich der Bürgermeister nicht beklagen kann: „Die Halle ist überregional bekannt und liegt zentral in der Mitte Deutschlands“, freut er sich.

„Burghaun verfügt über eine gute Infrastruktur, umfassende ärztliche Versorgung und ein überdurchschnittliches Einkaufsangebot. Zahlreiche Freizeitmöglichkeiten wie die Weiheranlage in Burghaun, eine Vielzahl verschiedener Vereine mit dem Hessenligisten SV Steinbach an der Spitze sowie eine große Zahl preiswerter Bauplätze lassen Burghaun zu einem attraktiven Wohn- und Lebensmittelpunkt werden“, ist der Bürgermeister sicher.

Zwei Kirchen nebeneinander

Burghauns Wahrzeichen sind die beiden Barockkirchen, die direkt am Marktplatz nebeneinander stehen. Die katholische Kirche entstand im Jahr 1714 und die evangelische 1728. Letztere beherbergt im Altarraum Grabsteine der Ritter von Haune. Das Torhaus entstand um 1400 und ist das älteste Gebäude des Ortes. Es bildete damals den einzigen Zugang zum Stadtkern, der im Gegensatz zum restlichen Ort von einer Mauer umgeben war.

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