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Innovative digitale Projekte aus Hessen: Preisträger aus Nüsttal und Fulda

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Erste Plätze bei Landeswettbewerb für die DorfFunk-App der Gemeinde Nüsttal und für den "Inklusionskompass" aus Fulda

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1 / 2Bürgermeisterin Marion Frohnapfel (links) freut sich mit Anja Biedenbach und Sarah Heß über den ersten Platz.
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2 / 2Hanns-Uwe Theele bei Vorstellung des "Inklusionskompass". © Lenz

Nüsttal/Fulda - Erstmals zeichnete die Hessische Staatskanzlei gemeinsam mit der Hessischen Digitalministerin wegweisende Projekte in Hessen aus, die digitale Lösungen einsetzen, um das Miteinander vor Ort zu stärken, die Beteiligung am kommunalen Leben ermöglichen oder Familien, Senioren und Kinder bei der Gestaltung des Alltags unterstützen. 

96 Projekte hatten sich in vier Kategorien bis Ende Januar 2020 beworben, in jeder Kategorie wurden jeweils drei Preise vergeben, die mit 5.000 Euro, 3.000 Euro und 2.000 Euro dotiert sind. Bewerbungen um den Preis konnten von Kommunen, Vereinen, Stiftungen, Genossenschaften, Initiativen, Kirchen, Unternehmen, gemeinnützigen Einrichtungen und anderen Organisationen eingereicht werden.

In der Kategorie „Smarte Gemeinschaft“ heißt das Siegerprojekt „Nüsttal vernetzt sich digital!“. „Die hessischen Bürgerinnen und Bürger sind eine starke Gemeinschaft und wie wichtig der Zusammenhalt innerhalb der Nachbarschaft oder einer Dorfgemeinschaft ist, hat sich in den letzten Wochen mehr als deutlich gezeigt. Das Projekt der Gemeinde Nüsttal stellt in besonderer Weise das lokale Miteinander in den Mittelpunkt und baut diese Gemeinschaft mit Hilfe einer Dorf-App weiter aus. Von solchen Ideen profitieren wir alle“, betonte Staatsminister Axel Wintermeyer.

Bürgermeisterin Marion Frohnapfel bestätigt, dass sie begeistert sei, welchen Verbreitungsgrad die DorfFunk-App mittlerweile habe. „An den Beiträgen kann man feststellen, dass sich nicht nur Nutzer aus Nüsttal angemeldet haben, sondern dass die App auch über unsere Gemeindegrenzen hinweg auf Interesse stößt.“ Die Koordinatorin von „gemeinsam aktiv“, Anja Biedenbach, zeigt sich ganz angetan von der Themenvielfalt der Beiträge und Angebote. Vor allem spontane Mitteilungen von Nutzern hätten so manchem Bürger bereits aus der Klemme geholfen. Sarah Heß als Administratorin der DorfFunk-App von Seiten der Gemeinde Nüsttal bestätigt den positiven Effekt der App insbesondere auch für kurzfristige Mitteilungen der Verwaltung. „Der 1. Platz bei dem Wettbewerb ist für uns eine Bestätigung, weiter an innovativen Lösungsansätzen zu arbeiten und die technischen Möglichkeiten für unsere Menschen in Nüsttal zu nutzen.“ resümiert  Frohnapfel.

In der Kategorie „Smarte Helfer“ konnte sich der „Inklusionskompass“ aus Fulda durchsetzen. „Ein Projekt, das aufzeigt wie man Digitalisierung barrierearm gestaltet und gleichzeitig damit Barrieren in der analogen Welt abbaut. So dient die Digitalisierung dem Menschen und nicht umgekehrt“, so  Digitalministerin Kristina Sinemus.

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