Insel der Schätze

"Die Schatzinsel" kommt als Musical 2015 nach Fulda.
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"Die Schatzinsel" kommt als Musical 2015 nach Fulda.

Fulda. Der „Musical Sommer Fulda“ bringt 2015 "Die Schatzinsel" nach dem Roman von Robert Louis Stevenson.

Fulda. Der "Musical Sommer Fulda" wartet im kommenden Jahr mit einer neuen Produktion auf. Nach den bisherigen Musicals "Bonifatius", "Die Päpstin", "Kolpings Traum", "Elisabeth – Legende einer Heiligen" und "Friedrich – Mythos und Tragödie" gibt es nun etwas thematisch ganz anderes: Piraten werden die Bühne des Schlosstheaters in 2015 mit "Die Schatzinsel" nach dem Piratenroman von Robert Louis Stevenson entern.

"Stevenson selbst hat eine schillernde Biografie. Wir haben seine Lebensgeschichte mit der Romanhandlung verknüpft", erläuterte Komponist und Librettist Dennis Martin am Mittwoch bei der Pressekonferenz in den Räumen der "Spotlight Musicals" in Fulda. "Auf zwei verschiedenen Ebenen wird das Publikum eine Piratengeschichte erleben und den Menschen Robert Louis Stevenson kennenlernen", fügte Librettist Christoph Jilo hinzu.

Zum Pressetermin in Fulda waren auch die beiden bereits verpflichteten Musicaldarsteller Friedrich Rau ("Robert Louis Stevenson") und Anna Thorén ("Fanny") sowie außerdem Andreas Lichtenberger als "Long John Silver" und Claudius Ruppel als "Jim Hawkins" gekommen, um vier Lieder aus dem brandneuen Musical vorzustellen.

"Wir sind Piratenfans. Deshalb hat uns das Thema schon einige Weile beschäftigt", sagte Produktionsleiter Peter Scholz. Nicht zuletzt wegen des Erfolges der vierteiligen Filmreihe "Fluch der Karibik" wurde das Fuldaer Musicalteam angespornt. "Es gab bisher noch kein erfolgreiches Piratenmusical", lachte Scholz.

Vom 17. Juni bis 16. August 2015 wird "Die Schatzinsel – Das Musical" auf der Bühne im "Schlosstheater Fulda" zu sehen sein. Davor wird "Die Päpstin" – inzwischen im fünften Jahr – ab dem 19. Juni 2015 gezeigt.

Für das kommende Jahr haben sich die Veranstalter ein familienfreundliches Angebot ausgedacht: Bei Familien mit mehr als zwei eigenen Kindern müssen nur die Eltern sowie das erste Kind zahlen. "Die anderen Kinder können das Musical kostenlos besuchen", sagt Scholz. "Wir empfehlen das Musical für Kinder ab zwölf Jahren", erklärte Martin. "Es ist aber an sich ein Stück für Erwachsene, kein Kinderstück", sagte er.

Man darf also gespannt sein, wie die Piraten im kommenden "Musical Sommer Fulda" das "Schlosstheater" entern und mit den begeisternden Melodien à la "Spotlight" wieder tausende Besucher in die Barockstadt ziehen werden.

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Sommer mit MusicalsÜberaus positive Bilanz der Musicalsaison 2014Fulda. Eine durchweg erfreuliche Bilanz des "Musical Sommer Fulda" aus dem Jahr 2014 zogen am Dienstag Oberbürgermeister Gerhard Möller, Elisabeth Schrimpf vom städtischen Tourismus- und Kongressmanagement sowie Peter Scholz, Geschäftsführer von "Spotlight Musicals".

"Beeindruckend bis atemberaubend" nannte Möller das, was für die Stadt Fulda mit den drei Produktionen "Die Päpstin – Das Musical", "Friedrich – Mythos und Tragödie" sowie "Das Musical – Kolpings Traum" erreicht wurde. "Wir haben gemeinsam eine Marke gesetzt und wir werden diese erfolgreiche Partnerschaft zwischen Stadt und ,Spotlight’ fortsetzen", sagte Möller. Mehr als 35.000 Besucher haben Fulda im vergangenen Sommer besucht. Die Auslastungsquote der Musical-Aufführungen sei "exzellent" gewesen und auch die Zahl der Übernachtungen sei im Vergleich zu 2013 um zehn Prozent gestiegen. "Jetzt setzen wir weiterhin auf die Kreativität von ,Spotlight’", sagte der Oberbürgermeister.

Elisabeth Schrimpf vom städtschen Tourismus- und Kongressmanagement dankte vor allem den Hotel-Partnern "Esperanto", "Holiday Inn" und "Maritim", die im kommenden Jahr passend zur Musical-Inszenierung der "Schatzinsel" eine Schatzsuche veranstalten. Deren Hauptpreis ist eine einwöchige Reise nach Mauritius.

Peter Scholz präsentierte die Ergebnisse der Spendensammlungen nach den Aufführungen. Dabei waren im vergangenen Jahr 40.000 Euro für die "Deutsche José Carreras leukämie Stiftung", 5.000 Euro für die "Deutsche Palliativstiftung", 7.000 Euro für die "Tour der Hoffnung", 6.000 Euro für die Psychosoziale Krebsberatungsstelle Fulda", 3.000 Euro für die "Deutsche Familienstiftung", 4.000 Euro für die "Deutsche Kinderkrebsnachsorgeklinik Tannheim" und 626,86 Euro für die "Landesmusikakademie Hessen" zusammen. "Insgesamt beläuft sich das Spendenaufkommen seit Beginn der Sammlungen auf mehr als eine halbe Million Euro", sagte Scholz stolz.

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