Interaktive Stadtrallye durch das "Offene Buch" in Hünfeld

Mit dem Handy auf Entdeckungstour durch die Konrad-Zuse-Stadt gehen

Hünfeld - Eine interaktive Stadtrallye mit dem Smartphone durch Hünfeld – das ist ab sofort möglich. Mit der App „Actionbound“ können sich Interessierte auf digitale Schnitzeljagd durch das „Offene Buch der Stadt Hünfeld“ begeben.

Die Stadtrallye mit Quizcharakter liefert viele Informationen, Hinweise und interessante Fragestellungen zum „Offenen Buch“ – und führt zu Plätzen in Hünfeld, die man plötzlich ganz neu wahrnimmt. Zu Fuß geht es mit dem Handy in der Hand am Parkplatz Hallenbad in Hünfeld los. Über die App wird man zu verschiedenen Hauswänden des Offenen Buchs geführt, kann Fragen zu Sprache und Kunst beantworten, Fotos von Kunstwerken schießen, im „Offenen Buch“ ganz wörtlich lesen und dabei Punkte sammeln.

Beim Spaziergang durch die Stadt erfahren Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf diese Weise jede Menge Neues über das „Offene Buch“ und die Hintergründe zu den visuellen Textfragmenten.

Doch was ist das „Offene Buch der Stadt Hünfeld“ eigentlich? Rund 120 Häuserfassaden in Hünfeld tragen Gedichte und Wortbilder – und das ist einzigartig in Deutschland. Die Idee dazu hatte der deutsch-polnische Künstler Jürgen Blum, der 1990 das Museum Modern Art in Hünfeld gründete. Das „Offene Buch“ wurde von 1996 bis 2015 umgesetzt. Die bunten Stifte am Stadteingang weisen auf das Projekt hin.

Jürgen Blum konnte viele internationale Künstler für das „Offene Buch“ gewinnen, unter anderem Eugen Gomringer, Franz Mon, Vaclav Havel sowie Ilse und Pierre Garnier. Das Museum Modern Art in Hünfeld bietet einen Katalog mit einer umfassenden Dokumentation aller Künstler an.

Der so genannte „Bound“ ist öffentlich und kann über die App „Actionbound“ kostenfrei heruntergeladen werden. Den Bound findet man durch die Eingabe der Stichworte „Hünfeld“ oder „Offenes Buch“.

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