Interkulturelles Impflotsen-Team

Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, Impflotse Dr. Naim Wardak und Laurin Heil, der das Team zusammenstellt von links).
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Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, Impflotse Dr. Naim Wardak und Laurin Heil, der das Team zusammenstellt von links).

Stadt Fulda geht neue Wege, um aufzuklären und zu motivieren

Fulda. Um die Zahl der Impfwilligen in Fulda weiter zu erhöhen und damit die Ausbreitung der Corona-Pandemie in der Region einzudämmen, geht die Stadt Fulda neue Wege: Sie ruft ein interkulturelles Impflotsen-Team zur Aufklärung und Impf-Motivation ins Leben. „In verschieden Sprachen sollen die Frauen und Männer des Impflotsen-Teams sprachliche und kulturelle Barrieren überwinden, Bürgerinnen und Bürger über die Schutzimpfung aufklären und zur Impfung motivieren“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld. Durch dieses Projekt wolle man insbesondere die Menschen erreichen, bei denen dies aus verschiedenen Gründen noch nicht gelungen sei. "Unser Ziel ist die Steigerung der Impfquote in Fulda, denn wir sind überzeugt, dass die Impfung die einzige Möglichkeit ist, das Virus langfristig zu bekämpfen und damit wieder zu einer Normalität zurückzukehren“, so der OB.

Starten soll das Projekt zunächst im Fuldaer Stadtteil Aschenberg. Das Team soll aus Frauen und Männern bestehen, die verschiedene Sprachen sprechen und wird derzeit unter Koordination von Laurin Heil Stadt Fulda) zusammengestellt. Als einer der ersten Impflotsen konnte bereits Dr. Naim Wardak gewonnen werden, der gut vernetzt ist und selbst mehrere Sprachen spricht.

Das interkulturelle Impflotsen-Team soll unterschiedliche Sprachräume und kultu-relle Hintergründe abdecken, insbesondere Russisch, Syrisch, Afghanisch, Arabisch und Türkisch. „Durch persönliche Gespräche in den jeweiligen Mutterspra-chen wollen wir diejenigen, die bisher von einer Impfung abgesehen haben, über Covid-19 und die Vorteile einer Schutzimpfung informieren und eventuell vorhan-dene Vorbehalte gegen die Impfung entkräften“, so der Oberbürgermeister.

Der Kontakt soll auch über Vereine, Religionsgemeinschaften oder Integrationskurse gesucht werden, um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger mit der Aktion zu erreichen. Die interkulturellen Impflotsen sollen Impfwillige außerdem beim Aus-füllen der für die Impfung notwendigen Formulare unterstützen sowie Fahrdienstangebote koordinieren.

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