Internationaler Spezialist: Designentwicklung und induktive Bauteile

Redaktionsgespräch mit Markus Lasslop.
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Der Hünfelder Unternehmer Markus Lasslop im "Fulda aktuell"-Redaktionsgespräch.

Fulda - Seit 33 Jahren ist die „Johann Lasslop GmbH“ nun schon in Hünfeld ansässig, und auch wenn die Zahl eigentlich kein „richtiges“ Jubiläum ist, so steht das inhabergeführte Unternehmen doch im Mittelpunkt des diesjährigen „Hünfelder Unternehmertreffens“ am 26. September. Viele Unternehmer, auch aus Hünfeld selbst, vermögen nicht zu vermuten, dass sich hinter der „Johann Lasslop GmbH“ ein international agierender Spezialist in Sachen Designentwicklung und Herstellung von hochwertigen induktiven Bauteilen verbirgt.

Grund genug für „Fulda aktuell“, den Geschäftsführenden Gesellschafter Markus Lasslop und Marketingverantwortliche Sonja Teichmann-Klüber zum Redaktionsgespräch einzuladen. Das hält dann auch einige Überraschungen parat, wie die Tatsache, dass das Unternehmen auch schon in Ungarn und Rumänien hat produzieren lassen oder auch, dass man seit 40 Jahren Direktlieferant für „Airbus“ ist.

Die Bandbreite dessen, was das „sehr gute Team“ (Lasslop) um Betriebsleiter Mirko Schäfer produziert, ist sehr hoch. Der Geschäftsführer, der weiß, dass er sich auf seine Mitarbeiter verlassen kann, betont: „Wir entwickeln, designen und produzieren induktive Bauteile für alle Bereiche der Wissenschaft und Technik. Unsere Kunden können auf den Einsatz neuester Technologien und Qualität vertrauen“.

Die Kunden wiederum kommen unter anderem aus dem Bereich der Medizintechnik, aber auch aus der Automobilbranche und natürlich aus der Elektro-/Elektronikindustrie. Zum Lieferumfang gehören Qualitäts-Transformatoren für hochwertige Stromversorgungen, Drosseln und Übertrager für Präzisionsgeräte in der Mess-, Regel- und Steuerungstechnik.

Der gebürtige Hilderser begab sich 1984 auf Standortsuche für sein Unternehmen. Gebiete Richtung Rhein-Main konnten sich zu dem Zeitpunkt nicht mit der Elektrotechnik-Sparte anfreunden, und in Fulda-Nord scheiterte es am passenden Umfeld. Auch Bad Neustadt wurde kurzzeitig in die Standortüberlegungen einbezogen. Erst eine Empfehlung ließ den Unternehmer auf den Standort Hünfeld aufmerksam werden und dort wurde die „Lasslop GmbH“ auch mit offenen Armen empfangen und Im Stauster im Industriegebiet Nord ansässig.

Der 58-Jährige erinnert sich noch heute an den behördlich unkomplizierten Vorgang seiner Ansiedlung, und auch die Erweiterung von Produktion und Firmengelände in 1996 und 2010 sei sehr gut möglich gewesen. Schmunzeln muss er, wenn er an die Reaktion des damaligen Bürgermeisters Dr. Eberhard Fennel denkt, denn ihm war das Firmengebäude aufgrund des orangefarbenen Anstrichs wortwörtlich „ins Auge gestochen“.

Für die Konrad-Zuse-Stadt hat der Unternehmer Lasslop überhaupt sehr viel Lob übrig: Hünfeld sei als Wirtschaftsstandort verkehrstechnisch zentral und sehr gut angebunden, „und diese zentralen Vorteile für Logistik kommen uns zu Gute“. Und als Familienvater gefalle ihm die attraktive Wohngegend mit viel Grün, die Spielstätten für Kinder, das breitgefächerte schulische Angebot, Sportgelegenheiten (Golf!), Einkaufsmöglichkeiten und gastronomische Vielfalt. Kurz, es sei ein „lebenswert-liebenswertes Umfeld“, und der Standort sei „super“.

Lasslop, der von sich selbst sagt, dass sein Beruf zugleich sein Hobby sei, investiert noch immer sehr viel Herzblut in das Unternehmen. Deshalb habe er immer auch Nein gesagt, wenn es Kaufangebote – beispielsweise aus den USA – gegeben habe. Und er ist stolz auf das gute Betriebsklima: Viele Mitarbeiter seien teilweise schon 30 und mehr Jahre bei ihm. „Und das liegt nicht nur daran, dass wir Saisonkarten von Eintracht Frankfurt für unsere Fußballfans ausgeben. Obgleich die heiß geliebt sind“, verrät der passionierte Golfspieler, der als Sponsor die Handballer des Hünfelder SV unterstützt.

Wert legt der Geschäftsführer auch darauf, dass qualifizierte Fachkräfte in dem Unternehmen hoch willkommen sind. Den Mitarbeitern werde ein hohes Maß an Eigenverantwortung zugestanden, was letztlich zum Erfolg beitrage. Viel Wert aber werde auf Teamfähigkeit gelegt. Lasslop: „Wir bieten viele interessante Bereiche zur beruflichen Entwicklung an. Ob man als Praktikant die ersten beruflichen Erfahrungen sammeln will, sich für Fertigung und Entwicklung induktiver Bauteile interessiert oder als Ingenieur das Erlernte unter Beweis stellen will – Chancen dafür gibt es bei uns immer“.

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