Internetplattform „Wir vom Aschenberg“ ist online

Beim Startschuss für die Homepage (von links): Alex Lang (Aschenberg United), Nezam Kiniki (mobile Jugendarbeit Aschenberg), Jason Lacis (Projektverantwortlicher; Administrator), Birgit Bormann (Stadtteilkoordinatorin), Bürgermeister Dag Wehner, Elena Veselinova (Mitarbeiterin Mehrgenerationenhaus Aschenberg), Margarete Klär (Koordinatorin MGH Aschenberg), Jörg Schmidt (SIT-solutions; Ersteller und Administrator der Website) und Kerstin Kupfer (zweite  Vorsitzende Aschenberger Wolkenkratzer). 
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Beim Startschuss für die Homepage (von links): Alex Lang (Aschenberg United), Nezam Kiniki (mobile Jugendarbeit Aschenberg), Jason Lacis (Projektverantwortlicher; Administrator), Birgit Bormann (Stadtteilkoordinatorin), Bürgermeister Dag Wehner, Elena Veselinova (Mitarbeiterin Mehrgenerationenhaus Aschenberg), Margarete Klär (Koordinatorin MGH Aschenberg), Jörg Schmidt (SIT-solutions; Ersteller und Administrator der Website) und Kerstin Kupfer (zweite Vorsitzende Aschenberger Wolkenkratzer). 

Mit seinen gut 8.500 Einwohnerinnen und Einwohnern ist der Aschenberg der größte Stadtteil Fuldas, auch wenn er im eigentlichen Sinne kein eigener Stadtteil, sondern nur ein „statistischer Bezirk“ ist.

Fulda Gleichwohl haben die Bewohnerinnen und Bewohner des Aschenberges in den knapp 60 Jahren seiner Besiedlung ein gesundes Selbstbewusstsein entwickelt, seit gut 20 Jahren schafft und fördert die Stadtteilarbeit am Aschenberg die entsprechenden Strukturen.

Jetzt findet dieses besondere „Aschenberger Gefühl“ endlich ein Sprachrohr: Seit Ende vergangenen Jahres ist die Internetplattform „Wir vom Aschenberg“ (www.wirvomaschenberg.de) online. Sie schafft ein Podium für die Aschenberger Vereine, will ehemalige und aktuelle Bewohnerinnen und Bewohner im Chat vernetzen und auch ein Marktplatz für alle Menschen vom Aschenberg sein.

Die Idee entstand im Stadtteilarbeitskreis Aschenberg, als im Sommer 2020 im ZDF die Sozial-Doku über den Aschenberg ausgestrahlt wurde und auf ein gemischtes Echo stieß. Manche Akteure sahen die Gefahr, dass sich ein negatives Image verfestigt, andererseits sei das vielfältige Engagement der Stadtteilarbeit in der Dokumentation zu kurz gekommen, lautete die Kritik. Also wurde überlegt, wie man dem einen positiven Impuls entgegensetzen könnte. So entwickelte sich das Projekt einer Stadtteil-Homepage, der Name „Wir vom Aschenberg“ erhielt bei einem Online-Votum die meisten Stimmen.

Beim symbolischen „Startschuss“ via rotem Knopf dankte Fuldas Bürgermeister Dag Wehner allen Akteurinnen und Akteuren am Aschenberg: „Für mich ist der Aschenberg wirklich eine Erfolgsgeschichte, an der die jahrelange Stadtteilarbeit einen großen Anteil hat.“ Die neue Internet-Plattform, die über das von der Stadt Fulda zur Verfügung gestellte Stadtteil-Budget finanziert wird, sei ein hervorragendes Beispiel, wie Stadtteilarbeit auch mit technischen Mitteln versuchen kann, möglichst viele Menschen im Quartier zu erreichen und Identität zu stiften.

Sein besonderer Dank galt der Stadtteilkoordinatorin Birgit Bormann, die das Team der Arbeitsgruppe „Homepage“ zusammengeführt und die Ideen gebündelt habe. Stark engagiert waren auch Vereine wie die Aschenberger Wolkenkratzer oder Aschenberg United sowie das Team des Mehrgenerationenhauses Aschenberg.

Aufgebaut ist die Seite „Wir vom Aschenberg“ in zwei Bereiche: Eine Rubrik für die Akteure und ein interaktiver Chat. „Die Vereine, Gruppen und Initiativen haben in der ersten Rubrik die Möglichkeit, sich vorzustellen, Termine zu veröffentlichen oder Nachberichte von Veranstaltungen zu posten“, erklärte Jörg Schmidt, Super-Admin der Seite und Teil des technischen Entwicklungsteams.

Zu diesem Team gehört auch Jason Lacis, Administrator von Aschenberg united, der anfügte: „In der zweiten Rubrik können die User nach der Registrierung ebenfalls Infos und Bilder posten, diskutieren und Gruppen bilden.“ Ziel ist es eine lebendige Plattform, die den Aschenberg in all seinen Facetten widerspiegelt. Damit auf der Homepage kein Hate Speech oder Fake News verbreitet werden können, beobachtet ein mehrsprachiges Redaktionsteam die Einträge im Chat.

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