Investition in die Zukunft: Klinikum Fulda erweitert Leistungsangebot für Patienten

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Das Klinikum Fulda investiert in die Zukunft. Rund elf Millionen Euro mehr werden für Erweiterungen des Leistungsangebots der Klinik ausgegeben.

Fulda. Im ersten Quartal 2019 soll es fertig gestellt sein, das neue OP- und Notfallzentrum des Klinikums Fulda. Rund 58, 5 Millionen Euro waren ursprünglich für den Bau geplant. „Wir sind so gut im Kosten- und Zeitplan, dass wir gemeinsam mit dem Aufsichtsrat beschlossen haben, unser Leistungsspektrum zu erweitern“, so Vorstands-Sprecher Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel. Das bedeutet, dass das Klinikum weitere elf Millionen Euro investieren wird.

Eine fünfte Etage wird zu einem Bildungsbereich. Dort wird beispielsweise ein Simulationszentrum untergebracht. Dieser Bereich wird als Weiter- und Ausbildungsbereich dienen. Aber auch eine Patientenakademie soll auf den rund 2.800 Quadratmetern Platz finden. „Mit dem Qualifizierungszentrum steigern wir auch unsere Arbeitgeberattraktivität“, ist sich André Eydt, Vorstand Administration, sicher. Das fünfte Obergeschoss allein wird rund 3 bis 3,5 Millionen Euro kosten. Mit 1,5 Millionen Euro wird die Erweiterung der Kapazitäten der Intensivmedizin zu Buche schlagen. „Wir müssen uns dem Wandel der Zeit anpassen“, erklärt Menzel. Und spricht den demographischen Wandel in der Bevölkerung an. „Wir haben den Bedarf erkannt und gehandelt“, ergänzt Eydt.

Auf rund 6.000 Quadratmetern wird im zweiten Untergeschoss ein Logistikzentrum entstehen. Das Kernziel des Baus: Kurze Wege, effizientes Arbeiten. Denn im Logistikzentrum wird es eine zentrale Sterilisation geben. „Die Lage der Sterilisation ist perfekt, da sie direkt unter dem OP-Bereich liegt“, erklärt der Geschäftsbereichsleiter Bau und Technik, Peter Neidhardt. Auch eine „AWT“-Anlage wird ihren Platz im zweiten Untergeschoss finden.

„Wir sind froh, dass das verantwortliche Team so engagiert ist“, freut sich Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Heiko Wingenfeld. „Es war eine bewusste Entscheidung, mehr Geld in den Neubau zu investieren“, betont er.

Insgesamt wird das Klinikum in den Neubau rund 69 Millionen Euro investieren. Hiervon stammen 54 Millionen Euro aus Fördermitteln des Landes. „Diese Mittel sind gut angelegt, für die nachhaltige Stärkung unseres Klinikums, für die hochwertige Versorgung der Bevölkerung und für die Weiterentwicklung des Standorts Fulda“, so Wingenfeld.

Mit rund 32.000 Quadratmetern Neubau vergrößert sich das Klinikum auf insgesamt 115.000 Quadratmeter. „Wir haben keine freien Flächen mehr und haben die Chance genutzt, Raum für notwendige Umbauten zu schaffen“, so Menzel abschließend.

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