Jäger ins Rote Moor eingeladen

Der Birkhahn   Foto: Privat
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Der Birkhahn Foto: Privat

Rhön. Der Hessische Landesjagdverband war zu Gast im Biosphärenreservat.

Rhön. Aus Anlass einer Vorstandssitzung in Gersfeld war kürzlich der Vorstand des Hessischen Landesjagdverbands im UNESCO-Biosphärenreservat zu Gast. Für den Vortag der Sitzung hatte der Hessische Birkwild-Hegering die angereisten Vorstandsmitglieder ins Rote Moor eingeladen um die Jäger vor Ort über die Artenschutz-Maßnahmen des Hegerings zu informieren.

Die Exkursion begann mit einer gemeinsamen Vogelzählung, um den Teilnehmern einen Eindruck von den entlang des Roten Moores vorkommenden Vogelarten zu vermitteln. Nach dieser, durch den Leiter des Forstamts, Adalbert Fischer, organisierten Exkursion, stellte Markus Hermann, Leiter des Birkwild-Hegerings, den Gästen im Gersfelder Hof die Arbeit des Hegerings vor.

Das Birkwild und andere Bodenbrüter haben es – nicht nur in der Rhön – aus verschiedenen Gründen schwer. Die Bestände des Birkhuhns, einer der Leitarten der Hochrhön, sind stark zurückgegangen. Vor diesem Hintergrund setzt der Hegering unter anderem auf genetische Auffrischung der heimischen Bestände durch ausgewilderte Tiere.

Georg Sauer, Ranger im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön und schwerpunkt-mäßig mit Wildbiologie befasst, berichtete über die seit fünf Jahren laufende Maßnahme. In Kooperation mit dem Bayerischen und dem Hessischen Birkwild-Hegering, der Wildlandstiftung Bayern, dem UNESCO-Biosphärenreservat Rhön und Hessen Forst werden die Hühner in Schweden gefangen und dann in die Rhön gebracht. Bei der letzten Birkhuhn-Zählung in der Rhön erfasste Jungtiere belegen den Erfolg der ungewöhnlichen Maßnahme.

Die Vorstandsmitglieder des Hessischen Landesjagdverbands und ihr Präsident Dr. Ellenberger zeigten sich sehr interessiert und es wurde eine Fortsetzung des Informationsaustausches vereinbart.

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