Stolzes Jubiläum: 30 Jahre "Fuldaer Schultheatertage" 

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Eigenproduktionen der Schüler sind am Donnerstagnachmittag, 1. Februar, im Schlosstheater Fulda zu bewundern   

Fulda - Zum Jubiläum 30. Fuldaer Schultheatertage hatte die Stadt Fulda in den Marmorsaal des Stadtschlosses geladen. In klassizistischem und barockem Ambiente eröffnete die Theatergruppe der Winfriedschule mit einer Collage zum Thema „Sie und Er“, dem Motto der diesjährigen Theatertage. In Kaskaden von aktuellen Gender-Stichworten und eingebettet in Performance-Inszenierungen zwischen individuellem Zweifeln und Gruppendruck führten die Jung-Mimen in die aktuellen Fragestellungen des Themas ein.

Seitens der Schulträger und langjährigen Sponsoren der Theatertage hoben Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld und Landrat Bernd Woide die Bedeutsamkeit hervor, die das Theaterspiel im Kulturverständnis von Stadt und Landkreis einnehme. Dabei seien die Schultheatertage ein wichtiger kontinuierlicher Impulsgeber. Dies sei vor allem ihrem Initiator, Dr. Michael Imhof, zu verdanken, der mit Engagement und Weitsicht die Theatertage 1986 ins Leben gerufen und mit Beharrlichkeit zu einer über 30 Jahre existierenden Bereicherung schulischer Kulturarbeit entwickelt habe.

Constanze Schneider, und Torsten Bartsch, Fachberater Schulkultur am Staatlichen Schulamt Fulda, konnte zahlreiche Gäste aus früheren Jahren begrüßen. Darunter waren Christine Endert-Saillet, die eigens aus Paris angereist war, Wolfgang Hohmann, der auch über seine Presseberichterstattung die schulische Theaterarbeit einem breiten Publikum bekannt machte, und Torsten Schuhmacher, der in der Themenauswahl neue Wege der Theaterarbeit aufzeigte. Aus Frankfurt angereist waren Elke Mai-Schröder vom "Schultheater-Studio Frankfurt" und Klaus Belz als Vertreter des Hessischen Landesverbandes Schultheater, die auf die einmalige Situation in Fulda für ganz Hessen verwiesen. Und nochmals kamen die Theatergruppe aus der Windfriedschule mit Fragen an die VIPs in Szene anstelle von Großworten und provozierten zu spontanen Antworten rund um die Theaterkultur.

Jeweils zehn Theatergruppen aus allen Schulformen haben die Gelegenheit, sich am Ende des jeweiligen Schulhalbjahres Ende Januar über drei Tage von professionellen Theaterpädagogen und Schauspielern zu einem vorgegebenen Rahmenthema inspirieren zu lassen. Nicht nach Vorlagen wird gespielt, sondern Eigenproduktionen der Schüler sind gefragt. Die externen Profis sind Impulsgeber und führen zu Ergebnissen, die am Donnerstag,  1. Februar ab 14 Uhr, auf großer Bühne im Schlosstheater Fulda zu bestaunen sind.

Dabei sind: Brüder-Grimm-Schule Fulda, Grundschule am Langenberg, Geschwister-Scholl-Schule Fulda, Von-Galen-Schule Eichenzell, Johannes-Kepler-Schule Neuhof, Marianum Fulda, Mittelpunktschule Hilders, Winfriedschule, Domgymnasium und Richard-Müller-Schule, alle Fulda.

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