850 Jahre Zirkenbach

Fulda. In Zirkenbach wohne mehr wie der Hans im Glck und himmelschee." Sympathischer htte die Liebeserklrung an di

Fulda.In Zirkenbach wohne mehr wie der Hans im Glck und himmelschee." Sympathischer htte die Liebeserklrung an die Heimat kaum sein knnen wie die Anni Herberts zum 850. Jubilum ihres Dorfes. Gepflegte Huser, bunte Vorgrten, grne Wiesen und ein hbsches Brgerhaus - das macht das reizvoll in die Landschaft eingebettete rtchen aus. Obstbume sumen malerisch das Umfeld. Wenn ihre Blten wie zum Jubilum in zarten Farben blhen, ist der Eindruck eines kleinen Paradieses nahezu perfekt.

Wir-Gefhl

Mit einem Brgerfest im Zelt und einer liebevoll zusammengestellten Ausstellung im Brgerhaus feierten die Zirkenbacher den Geburtstag ihres Stadtteils. 850 Jahre gemeinsames Leben, das sei neben den historischen Daten der eigentliche Grund zum Feiern, betonte Ortsvorsteher Josef Krick. Denn erst die Menschen machen das Wir-Gefhl der Gemeinschaft aus." Die Nhe zur Natur und zur Stadt sind aus Kricks Sicht weitere Grnde, um gerne in Zirkenbach zu Hause zu sein, einem Ort , der als offen und gastfreundlich" erlebt wird. Die Festversammlung berraschte Ortsvorsteher Krick mit einem Ortswappen aus Stiftskreuz, Glocke und Bachdarstellung das eigens zum Jubilum kreiert worden war.

Gute und kluge Entscheidung

Hier lsst es sich leben." So habe die Fuldaer Zeitung 2002 die Empfindungslage der Bewohner wiedergegeben. Das sei seiner Zeit eine gute Einschtzung des langjhrigen Ortsvorstehers Franz von Keitz gewesen, betonte Fuldas Oberbrgermeister

Gerhard Mller in seinem Festbeitrag. 30 Generationen knnten mit Fug und Recht das Gleiche sagen. Aus einer so langen Tradition heraus sei es deshalb eine gute und kluge Entscheidung" des Ortsbeirats gewesen, das Jubilum zu feiern, um sich der Vergangenheit zu vergewissern und Gegenwart zu gestalten, aber auch, um einen Blick in die Zukunft zu werfen. Symbolisch stehe das Wappen fr diese Rckschau und Vorschau. In seiner Rede griff Mller auch den Heimatbegriff auf, der ein typisches deutsches Phnomen sei, das sich regelrecht in die Seele hinein gebrannt habe. Heimat sei Gabe und Aufgabe zugleich. Das werde in Zirkenbach in besonderer Weise wahrgenommen. Als Beleg fhrte Mller unter anderem die zum Jubilum herausgegebene Chronik an. Sehr schn sind in ihr die Huser und Generationen beschrieben, die in ihnen gelebt haben. Das Jubilum 850 Jahre Zirkenbach sei eine gute Mglichkeit, eine wahrgenommene Empfindung, die sich im Fest widerspiegelt, Bewohnern und Gsten erfahrbar zu machen. Mit einem Satz Jean Amery zur Frage, wie viel Heimat der Mensch brauche, beschloss der OB seine Gedanken: "Er braucht mehr Heimat, als er sich vorstellen kann, wenn er eine hat."

Verbndete

Pfarrer Michael Oswald. lobte die schne Verbindung," die zwischen Johannesberg und Zirkenbach bestehe und gratulierte zum Jubilum wie zum neuen Wappen. Ich freue mich immer wieder darber, wie gut alle miteinander auskommen." ber lange Zeit seien so die Bewohner beider Stadtteile durch die Geschichte gegangen. Verbndete zu werden", gelinge allerdings nur, wenn man einander schtzt und gemeinsame Ziele hat", wie Pfarrer Oswald zu bedenken gab. Neben dem Miteinander in Glaube und Leben htten die Zirkenbacher jedoch auch Eigenarten bewahrt wie das traditionelle Maifest.

Fr die Ortsvorsteher im Kirchspiel gratulierte Gertrud Auth. Viele Generationen htten Freud und Leid erfahren. Gerade in dieser Zeit sei es deshalb wichtig, die Erinnerung an die Vergangenheit wach zu halten und an die Jugend weiter zu geben, wie Auth betonte. In den Kreis der Gratulanten reihte sich schlielich auch Dirk Wahler, Wehrfhrer der freiwilligen Feuerwehr Johannesberg/Zirkenbach ein.

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