"Christoph 28" flog 2017 1.196 Einsätze in der Region Fulda 

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Jahresbilanz des am Klinikum Fulda stationierten ADAC-Rettungshubschraubers: 1.127 Patienten wurden versorgt

Fulda - Die Hubschrauber der gemeinnützigen "ADAC"-Luftrettung sind im Jahr 2017 bundesweit zu rund 54.500 Notfällen gestartet. Damit blieb die Zahl der Einsätze gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Auch die Zahl der versorgten Patienten lag mit mehr als 49.000 ebenfalls annähernd auf Vorjahresniveau.

Die häufigsten Gründe für Primäreinsätze waren zu 49 Prozent internistische Notfälle, gefolgt von Freizeitunfällen (Sport, häuslicher Unfall) und neurologischen Notfällen (Schlaganfälle) mit je 12 Prozent. Verkehrsunfälle folgen erst an vierter Stelle mit zehn Prozent geflogener Einsätze.

Der in Fulda stationierte Rettungshubschrauber "Christoph 28" versorgte 2017 1.127 Patienten (2016: 1.268) und flog dabei 1.196 Einsätze (1.330). 79,9 Prozent der Einsätze erfolgten dabei in Hessen, auf Bayern entfielen 13,7 Prozent, auf Thüringen 6,4 Prozent. 

Der Einsatzradius des modernen Rettungshubschraubers vom Typ Airbus EC135 umfasst etwa 70 Kilometer. Stationiert ist ´“Christoph 28“ am Klinikum Fulda.

Hintergrund

Die "ADAC Luftrettung gGmbH" ist mit mehr als 50 Hubschraubern an 37 Stationen eine der größten zivilen Luftrettungsorganisationen in Europa. Seit 2017 gehört sie zur "ADAC"-Stiftung. Die gemeinnützige und mildtätige  Stiftung fördert Forschungs- und Bildungsmaßnahmen zur Vermeidung von Unfällen: Wissenschaftliche Erkenntnisse sollen die Sicherheit im Straßenverkehr und im Amateur-Motorsport erhöhen. Außerdem sensibilisiert die Stiftung Kinder und Jugendliche mit eigenen Programmen für Gefahren im Straßenverkehr.

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