Jahresempfang 2020 in Poppenhausen

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Bürgermeister Manfred Helfrich und Festredner Eberhard Lauerrief
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Bürgermeister Manfred Helfrich und Festredner Eberhard Lauerrief

Rund 200 Gäste kamen zum traditionellen Empfang auf die Wasserkuppe.

Poppenhausen - Beim traditionsreichen Jahresempfang 2020 in Poppenhausen im „Von-Steinrück-Haus“ begrüßte Frank Unger, Vorsitzender der Gemeindevertretung, die rund 200 Gäste im Saal. „Werte und Traditionen sollten wir pflegen“, so startete er den Rückblick auf das vergangene und den Ausblick auf das neue Jahr. Er betrauerte den Fall von Walter Lübcke, schaute aber auch auf Neues und das Jubiläum des 30-jährigen Mauerfalls zurück. „Zu vielseitig sind die Ereignisse unserer Zeit, so dass man nicht alles aufzählen kann“, so Unger. In einer umfassenden Rede hob er außerdem das zehnjährige Jubiläum von „Leben und Arbeiten“ hervor. Das Projekt sei inzwischen Vorbild für viele Gemeinden geworden, sie fördern und begleiten Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben, Wohnen und im Bereich der Freizeitgestaltung. Außerdem erhielt das Projekt Ende letzten Jahres die Landesauszeichnung für „Soziales Bürgerengagement 2019“ vom hessischen Minister für Soziales und Integration, Kai Klose.

Auch Bürgermeister Manfred Helfrich ging in seiner Rede auf das vergangene Jahr ein. Zum Ende hin zitierte er noch den Schweizer Schriftsteller Max Frisch: „Der Erfolg des Ganzen wächst aus der Verantwortung jedes Einzelnen“, blickte Helfrich positiv auf das neue Jahr. Das Motto der Veranstaltung „Bo ess Heimat...?“, floss in die Texte des Festredners Eberhard Lauerrief, der dazu aufrief die „Rhöner-Mundart“ als Tradition zu bewahren. Musiker Frank Tischer und der Chor der Grundschule Poppenhausen unter der Leitung von Jan Polivka sorgten für die musikalische Begleitung des Abends. Traditionell stand außerdem das Ehrenamt im Fokus. Mit dem „Rhöntaler“ wurde besonderes bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet. Geehrt wurde in diesem Jahr Manfred Laudenbach. Seit 42 Jahren bewirtete er das „Fuldaer Haus“.

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