Viel Lob für den "1A-DRK-Kreisverband Fulda" 

1 von 5
2 von 5
3 von 5
4 von 5
5 von 5

Traditioneller Jahresempfang des "DRK Fulda" am Mittwochabend in der Aula der Alten Universität mit dem ehemaligen Schiedsrichter Dr. Markus Merk

Fulda - Dr. Markus Merk ist Fußballfans in erster Linie als Schiedsrichter bekannt. In der Saison 1988/89 leitete der gelernte Zahnarzt zum ersten Mal ein Erstligaspiel. Sieben Mal wurde der 56-Jährige in Deutschland zum "Schiedsrichter des Jahres" gewählt und 2010 zum "Welt-Referee der 1. Dekade des 21. Jahrhunderts". Weniger geläufig mag sein, dass es für Merk abseits der nationalen und internationalen Fußball-Events und seines Berufes noch eine ganz andere Welt gibt: In Indien kümmert er sich um die Nöte der Ärmsten und hat mehrere Entwicklungsprojekte ins Leben gerufen. Zudem fungierte er als Botschafter der Kampagne "Schützt Kinder im Krieg" des "Internationalen Roten Kreuzes" und der "UEFA".

Am Mittwochabend war Merk in Fulda zu Gast beim Jahresempfang des "DRK"-Kreisverbandes, und zwar in einer weiteren Eigenschaft: Der gebürtige Kaiserslauterner ist seit 2005 ein gefragter Referent, hält Vorträge und gibt Management-Seminare mit den Schwerpunkten "Die sichere Entscheidung", "Mit Leistung und Fairplay zum Erfolg" und "Persönlichkeit, ein steiniger, aber lohnender Weg".

In der Aula der Alten Universität sprach der 56-Jährige zum Thema "Sicher(er) entscheiden: Was Sie von einem FIFA-Schiedsrichter für Ihren persönlichen Entscheidungsstil lernen können". Der Festredner begeisterte die gut 250 Anwesenden mit seinen humorvollen und tiefsinnigen Aussagen sowie mit seinem großen Charisma. Für vortreffliche musikalische Unterhaltung sorgte Sonny Thet an seinem Cello.

Zum achten Mal hatten Fuldas "DRK"-Präsident Professor Dr. Martin Hessmann und "DRK"-Geschäftsführer Christoph Schwab in die Aula der Alten Universität eingeladen, und viele Persönlichkeiten des politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens waren gekommen. Das "DRK" Fulda gehört mit rund 500 ehrenamtlichen Mitgliedern und 700 hauptamtlichen Mitarbeitern zu den bedeutenden gemeinnützigen Leistungserbringern der Region und ist auf vielen Tätigkeitsfeldern aktiv - eine Tatsache, die auch am Mittwochabend immer wieder betont wurde.  So wurden in 2017 rund 19.000 Einsätze im Rettungsdienst gefahren, im neu eingerichteten unqualifizierten Krankentransport gab es 10.000 Fahrten, die inzwischen fünf Seniorenheime stehen vorbildlich da, und rund 130.000 ehrenamtliche Stunden wurden im vergangenen Jahr abgeleistet.

Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt und "DRK"-Vizepräsidentin Freifrau Donata Schenck zu Schweinsberg würdigten die tolle und engagierte Arbeit, die das "DRK Fulda" mit seinen nunmehr acht Ortsverbänden leiste. Die Vizepräsidentin wörtlich: "Sie sind ein vorbildhafter und ein 1A-Kreisverband".  

(Ausführliche Berichterstattung in unserer Printausgabe am Wochenende)

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Zeugen gesucht: Verkehrsunfallflucht in Künzell

Ein unbekannter Täter prallte im Harbacher Weg in Künzell mit seinem Pkw gegen einen geparkten Opel Astra und flüchtete. Die Polizei bittet um Hinweise.
Zeugen gesucht: Verkehrsunfallflucht in Künzell

Fokus auf sozialen Projekten: 72-Stunden-Aktion im Bistum Fulda

Diözesanadministrator Weihbischof Diez wirbt für engagiertes Mitmachen bei der 72-Stunden-Aktion Ende Mai
Fokus auf sozialen Projekten: 72-Stunden-Aktion im Bistum Fulda

Klartext: Ohne Posten

Im Kabinett Bouffier III wird kein Osthesse sitzen, das schockte eine Politiker der Region. Redakteurin Antonia Schmidt sieht Fulda dennoch nicht unterrepräsentiert.
Klartext: Ohne Posten

Ein Mann der Technik:  IHK-Präsident Bernhard Juchheim im Redaktionsgespräch

Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit als Fuldaer IHK-Präsident sprachen wir mit Bernhard Juchheim, Geschäftsführer der JUMO.
Ein Mann der Technik:  IHK-Präsident Bernhard Juchheim im Redaktionsgespräch

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.