1. lokalo24
  2. Lokales
  3. Fulda

„Jeder kann etwas leisten“

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Fulda. Die Brger der Region stehen hinter den Bewohnern des Antoniusheims. Diese Einschtzung gaben Geschftsfhrer

Fulda. Die Brger der Region stehen hinter den Bewohnern des Antoniusheims. Diese Einschtzung gaben Geschftsfhrer Rainer Sippel und Landrat Bernd Woide dem Regierungsprsidenten Lutz Klein mit auf den Weg, der im Rahmen seiner Kreisbereisung auch das St. Antoniusheim in Fulda besuchte. Durch die Rckbesinnung auf den Stiftungsdanken habe das heilpdagogische Zentrum fr behinderte Menschen eine tolle Entwicklung genommen und verloren gegangenes Vertrauen zurckgewonnen. Ein Spendenaufkommen von ber einer Million Euro seit Mitte der neunziger Jahre spreche fr sich.Geschftsfhrer Sippel, der zum Besuch des Regierungsprsidenten auch Stiftungsvorstandsvorsitzende Gertraud Sorg begren konnte, stellte die Einrichtung vor, informierte ber aktuelle Projekte und lud zu einem Rundgang ein. Nach seinen Worten stelle das Antoniusheim mit seinen 268 Bewohnern, 714 Mitarbeitern und 204 ehrenamtlichen Helfern einen nicht unerheblichen Wirtschaftsfaktor in der Region dar. Die Organisation als Stiftung ermgliche ein hohes Ma an Flexibilitt und Innovation. Die Einrichtung sei eng im regionalen Netzwerk der Hilfe fr Behinderte verzahnt und wahre dennoch ihr eigenstndiges Profil.Von besonderer Bedeutung sei es fr das Antoniusheim, seinen Bewohnern die Gewissheit zu vermitteln, dass sie trotz aller Handikaps etwas leisten und ihren Lebensunterhalt zumindest teilweise selbst bestreiten knnten, betonte Sippel. In der Behindertenhilfe msse man weg von einer Rundum-Versorgung kommen und punktgenaue Antworten auf die Frage `Wo liegen meine spezifischen Mglichkeiten` finden. Dies msse nicht unbedingt im Antoniusheim selbst geschehen und knne auch in ausgelagerten Wohngemeinschaften bis hin zu Kooperationsprojekten mit Gemeinden wie beispielsweise Poppenhausen erfolgen.Auftakt in Eiterfeld

Am Morgen hatte die Kreisbereisung des Regierungsprsidenten in der Marktgemeinde Eiterfeld begonnen. Gesprchsthemen in der Gemeindeverwaltung waren der Umbau und die Renovierung des Brgerhauses, die Umgestaltung der Straenkreuzung im Ortsmittelpunkt, die Laugentransporte durch das Gemeindegebiet sowie die Erweiterung der Gaskavernen in Reckrod. Zufrieden uerte sich Brgermeister Hermann-Josef Scheich ber die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde Eiterfeld. So habe sich die Zahl der Arbeitspltze seit 1989 fast verdreifacht, leitete der Brgermeister zur zweiten Station der Kreisbereisung ber.

Grter Arbeitgeber in der Marktgemeinde Eiterfeld ist mit weit ber 250 Beschftigten die Firma Emil Giebel. Firmengrnder Emil Giebel, seine Tochter Christiane Giebel und Geschftsfhrer Olaf Kaiser informierten den Gast aus Kassel ber die Unternehmenssparte Spezialtransporte. Dabei sprachen sie auch kritische Punkte wie Wettbewerbsnachteile durch in Hessen besonders strenge Auflagen und zu lange Genehmigungszeiten auf Landes- und Kreisebene an. Landrat Woide sicherte zu, dass er die Anliegen aufgreifen und sie auch dem hessischen Wirtschafts- und Verkehrsminister Dr. Alois Rhiel vortragen wolle.

Nachmittags stand neben dem Besuch des St. Antoniusheims in Fulda noch eine Wanderung am Guckaisee, bei der Brgermeister Manfred Helfrich und Hans-Jrg Hauke als Erster Beigeordneter der Gemeinde Poppenhausen die Fhrung bernommen hatten, auf dem Programm.

Auch interessant

Kommentare