Jetzt mit Doppelspitze: W.AG in Geisa setzt auf zwei Geschäftsführer

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Neue Doppelspitze: Der Spritzgieß-Experte Christof Hanschke (links) und der Vertriebsprofi Bertram Göb (rechts) bilden seit wenigen Tagen die neue Geschäftsführung des renommierten Kunststoffkoffer-Herstellers W.AG.
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Das neuste Koffer-Modell TWIST von W.AG wird aktuell in 15 Formaten (238 x 188 x 54 mm bis 494 x 402 x 196 mm) angeboten und lässt sich im Fotoprintverfahren In-Mould-Labeling (IML) hochwertig bedrucken.
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Zum Beispiel Spielzeugindustrie: Kundenspezifisch individualisierter Kunststoff-Koffer TWIST von W.AG mit hochwertigem IML-Fotodruck und Schaumstoff-Inlay.
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Bertram Göb (links) und Christof Hanschke führen seit November 2018 das Unternehmen „W.AG“ in Geisa.
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Bertram Göb (links) und Christof Hanschke führen seit November 2018 das Unternehmen „W.AG“ in Geisa.
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Bertram Göb (links) und Christof Hanschke führen seit November 2018 das Unternehmen „W.AG“ in Geisa.

Seit November setzt das Geisaer Unternehmen W.AG auf in eine Doppelspitze in der Geschäftsführung.

Geisa  „Es hat sich einiges getan“, fasst Bertram Göb, Geschäftsführer der „W.AG“, in Geisa die Ereignisse der vergangenen Monate zusammen. Denn seit November führt er das Unternehmen, welches sich dem produzieren von hochwertigen Koffer- und Case-Systemen verschrieben hat, gemeinsam mit dem Spritzgieß-Experten Christof Hanschke.

Göb gehört seit sieben Jahren zum Management der „W.AG“, bisher bekleidete er das Amt des Vertriebsleiters. „Mein Herz schlägt für die ,W.AG’“, so Göb. „Ich möchte das Unternehmen mit viel Herz und Verstand prägen“. Der 49-Jährige wird sich weiterhin um die kaufmännischen Bereiche des Unternehmens kümmern und den nationalen und internationalen Vertrieb sowie das Marketing fördern. Göb gilt als Kenner der Kofferbranche und hat bereits eine große Entwicklung mit der „W.AG“ erfahren. „Ich habe viele Geschichten erlebt und die Geschichte des Unternehmens mitgeprägt“, so Göb, der betont, dass er viele Kunden bereits lange betreut und ihm der Kontakt zu ihnen besonders wichtig ist.

Ihm zur Seite steht der 63-jährige Hanschke. Der Spritztechnik-Experte bringt eine 30-jährige Berufserfahrung mit und hat bereits als Geschäftsführer für andere Unternehmen gearbeitet. „Eigentlich wollte ich im Februar des vergangenen Jahres in Rente gehen und habe daher ein Medizinstudium angefangen. Doch die Gesellschafter konnten mich überzeugen, nochmal ins operative Geschäft einzusteigen“, so Hanschke. Sein Studium laufe so neben her, denn „mich begeistern die Systeme des Körpers, ich mache das aber nur zum Spaß.“ Mehrere Studien hat er bereits abgeschlossen, darunter Betriebswirtschaft und Nachrichtentechnik. Er wird bei „W.AG“ den Bereich Technik und Produktion inklusive des Werkzeugbaus und der Logistik verantworten. Hand in Hand wollen die beiden Geschäftsführer für „ihre“ „W.AG“ arbeiten.

Besonders ist den beiden Geschäftsführern die Transparenz für die Mitarbeiter wichtig. „Unsere Beschäftigten werden immer informiert“, so Göb. So wird es auch eine Mitarbeiterzeitung geben, die von Auszubildenden herausgegeben wird.

Rund 1,5 Millionen Euro sollen in diesem Jahr in das Unternehmen investiert werden. „Natürlich investieren wir in Maschinen, innovative Formwerkzeuge zur Erweiterung der Kofferauswahl, in neue Technologien für den Digital-Direktdruck, eine Präzisionsschneideanlage, aber das Wichtigste sind unsere Mitarbeiter, denn einer muss diese ganzen Maschinen auch bedienen können“, so Hanschke. Menschen ausbilden und fördern, das hat sich die „W.AG“ auf die Fahne geschrieben, um ihren Kunden die bestmögliche Lösung für ihr Koffer- und Casesystem bieten zu können. Rund 180 Mitarbeiter kümmern sich um die Kundenwünsche. „Die Hälfte stammt aus dem Geisaer Land, der Rest aus dem osthessischen Umland. Damit tragen wir auch eine Verantwortung für die Region“, erwähnt Göb und verspricht: „Der Standort Geisa bleibt erhalten.“

Drei Millionen Koffer sollen in diesem Jahr in Geisa produziert werden. In Absprache mit dem Kunden entsteht ein individueller Serienkoffer, der auf die Bedürfnisse des Auftraggebers angepasst wird.

Mit neuen Innovationen möchte sich die „W.AG“ auch auf den kommenden Fachmessen präsentieren. Weitere Informationen gibt es unter www.wag.de .

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