Jetzt rede ich: Maskottchen Scotty über einen langen Freizeitparkbesuch

Scotty war einen Tag zu Besuch im "Phantasialand" und findet es schade, dass es in der Mitte Deutschlands keinen großen Freizeitpark gibt.

Freizeitparks sind etwas Tolles! Als Ausflugsziel hatten wir uns in den Sommerferien das „Phantasialand“ bei Köln ausgesucht. Los ging es morgens um 7 Uhr auf die rund dreistündige Fahrt. Dort angekommen, wollten die Kids gleich in die erste Bahn. Wie es das Schicksal wollte, war es eine Wildwasserbahn. Eigentlich keine gute Idee zu Beginn, aber was tut man nicht alles. Und die mehr als 20017 Euro Eintrittsgeld sollten sich ja auch lohnen. Wir also rein und die Warnungen „Achtung! Sie werden sehr nass!“ haben wir zu ignorieren versucht. „Wird schon nicht so schlimm werden“, dachte ich bei mir. Es wurde schlimm. Denn am Ende waren wir alle pitschnass. Bei 17 Grad und bewölktem Himmel waren das nicht die besten Voraussetzungen. Aber gut – die nächsten Fahrattraktionen trockneten uns dann durch den Fahrtwind zumindest wieder ein bisschen.

Mutiges Maskottchen

Ja, tatsächlich: Ich als Achterbahn-Verächter habe mich in mehrere dieser halsbrecherischen Bahnen getraut. Die eine war eine Indoor-Achterbahn, die vollkommen im Dunkeln hoch- und runterraste. Da musste ich wenigstens nicht die Augen zukneifen. Aber bei den anderen Bahnen wurden Fotos gemacht – und meine Äuglein sind auf allen Fotos fest geschlossen. Ich bin halt doch ein Schisser, was Achterbahnen angeht... Grundsätzlich lohnt sich ein Besuch in einem Freizeitpark auf jeden Fall.

Es ist nur schade, dass eigentlich alle großen Parks mindestens 200 Kilometer von der Region entfernt sind, also lange Anfahrtswege immer dazugehören. Ob „Phantasialand“, „Europapark“, „Belantis“, „Heidepark“, „Moviepark“ oder gar „Hansapark“ – schnell ist von uns aus keiner zu erreichen. Das fehlt irgendwie in der Mitte Deutschlands: Ein Freizeitpark, den auch wir ohne lange Anfahrt erreichen können. Dafür könnte sich – zumindest aus Sicht vieler Kinder – einmal ein Investor finden ;-) !

Und so war der Tag im Freizeitpark ereignisreich, aber sehr lang. 15 Stunden (inklusive sechs Stunden Fahrt) sorgten aber wenigstens dafür, dass am Abend alle todmüde in ihre Betten fielen. Und schließlich sind ja Ferien...

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