40. Jubiläum

Landrat Rudolf Marx zeigte sich vom Konzept des Kolping-Feriendorfs in Herbstein beeindruckt und gratulierte nachtrglich der grten

Landrat Rudolf Marx zeigte sich vom Konzept des Kolping-Feriendorfs in Herbstein beeindruckt und gratulierte nachtrglich der grten touristischen Einrichtung im Vogelsbergkreis herzlich zum 40. Jubilum. Im Gesprch mit dem Leiter des "Vogelsbergdorfs", Hubert Straub, nannte Marx die Umsetzung der Kolping-Philosophie in Herbstein "herausragend" und im Sinne der kumene beispielgebend. Bereits 24.000 bernachtungen in diesem Jahr seien auch eine konomische Gre fr die Wertschpfung in der Region. Die Einrichtung beschftigt 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Belegung ist seit Jahren kontinuierlich gut. Die Freizeitkultur habe sich stetig verndert - das Vogelsbergdorf habe sich stetig mit verndert.

Der Erfolg des Kolpingdorfs habe aber einen wesentlichen Grund: "Es liegt an der guten Atmosphre in diesem Haus", sagte Marx im Gesprch mit Hubert Straub, seiner Ehefrau Uta, dem Vorsitzenden des Frdervereins, Wigbert Nophut, sowie drei Jubilaren, die just am Tag des Landratsbesuchs ihre 10- bzw. 25-jhrige Betriebszugehrigkeit feierten. Das gute Klima bertrage sich von der Leitung auf die Mitarbeiter und nicht zuletzt auf die Kunden der Einrichtung. "Hier geht es eben nicht nur um gute Unterhaltung, sondern um das seelische Wohl der Menschen", unterstrich Marx.

Der Landrat hob die stetige gute Entwicklung des Kolpingdorfs seit 1968 hervor und lobte hierbei auch die Untersttzung des damaligen Brgermeisters Lothar Wyrtki beim Aufbau des Projekts. Wyrtkis mutige Vision der Thermalquelle und ihre Realisierung sei heute auch ein Magnet fr die vielen Gste des Kolpingdorfs.

Hubert Straub ist fr den Landrat ein "wichtiger Partner, denn er will mit Leib und Seele etwas tun fr die Region - weit ber die Interessenlage seiner eigenen Einrichtung hinaus". Marx nannte als Beispiele Straubs Engagement als Vorsitzender von "Pro Vogelsberg" und in der regionalen Tourismus-GmbH sowie bei der Frderung des Reittourismus. Straub wiederum freute sich, dass der Vogelsberg mit den vermarkteten Themen Radfahren, Wandern, Reiten, Familie und Wellness "mittlerweile viel besser aufgestellt ist".

Hubert Straub stellte dem Landrat umfangreiche Energie-Investitionen vor, die zu erheblichen betriebswirtschaftlichen Einsparungen und zu weniger Emissionen fhren. So bringe die neue Heizzentrale, die nicht mehr mit l, sondern mit Holz-Pellets betrieben werde, bereits jetzt eine jhrliche Einsparung von 18.000 Euro. Die neue Anlage sei so effizient und Verluste minimierend, dass das moderne Holz-Aggregat mit 300 Kilowatt den gleichen Effekt erziele wie die alte l-Anlage mit 800 Watt. Bei der Bewltigung der Kosten der neuen Heizanlage sowie bei der Erneuerung von Fenstern und Fassaden waren Bund und Land hilfreich. Das Hessische Umweltministerium sieht in der Herbsteiner Investition ein "Vorzeigeprojekt".

Beeindruckend fand Landrat Marx den Beitrag des Frdervereins, der sowohl durch Geldmittel als auch durch "Hand anlegen" ein Drittel des Volumens "stemmen hilft". Dem Frderverein gehren rund 110 Mitglieder an, berichtete Vorsitzender Nophut. Den Mitgliedern mache es immer wieder neu Freude, durch engagierte Arbeitseinstze am Wochenende dem Haus zu helfen. Der Kommentar von Rudolf Marx: "Groartig!"

Fr Hubert Straub ist es wichtig, dass seine Kunden die Energie-Innovationen "erleben" und sehen knnen. Denn es gehe eben nicht nur ums Sparen, sondern auch um das Signal, in eigener Verantwortung an der Bewahrung der Schpfung mitzuarbeiten. "Es gehrt mittlerweile zu Recht in ein erfolgreiches touristisches Konzept, dass die Gste umweltfreundliches Verhalten wahrnehmen knnen, an dem sie selbst als Nutzer beteiligt sind."Marx: "Der Erfolg hat seinen Grund inder guten Atmosphre dieses Hauses"

Vogelsberg-Landrat besuchte Kolping-Feriendorf in Herbstein - Lob fr Energiespar-Investitionen

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