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Jugendschutz kontinuierlich umsetzen

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Fulda. Eine Prventiv-Initiative ist nur so gut, wie sie gelebt wird. Darin waren sich Knittel-Geschftsfhrer Udo Weber, Brgerme

Fulda. Eine Prventiv-Initiative ist nur so gut, wie sie gelebt wird. Darin waren sich Knittel-Geschftsfhrer Udo Weber, Brgermeister Dr. Wolfgang Dippel und Karl-Heinz Bunzenthal, kaufmnnischer Leiter der Shell-Station in der Kreuzbergstrae, einig. Seit einigen Monaten engagiert sich das Fuldaer Unternehmen Knittel MobileEnergie im Schulterschluss mit der Stadt Fulda, um dem Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen vorzubeugen. Seit Ende vergangenen Jahres arbeiten die 80 Knittel-Tankstellenpartner nach dem Aktionsplan Jugendschutz" und fhren unter anderem im Bedarfsfall Ausweiskontrollen bei Jugendlichen vor dem Verkauf von alkoholischen Getrnken durch.

Uns ist klar, dass wir kontinuierlich und flchendeckend am Jugendschutz weiterarbeiten mssen und sind dankbar fr die Kooperation mit Knittel", betont Dr. Dippel. Dass eine Betreuung eben nicht nur an Brennpunkten in der Stadt erfolgen kann, stellte Udo Weber anhand der Ergebnisse einer Befragung unter den Tankstellen-Partnern heraus: Die Umfrage belegt: Alkoholmissbrauch ist kein Thema ausschlielich von Brennpunktgebieten." Vielmehr msse jeder einzelne Tankstellen-Standort, insbesondere die 24-Stunden-Servicestationen, fr sich genommen betrachtet werden. Unsere Auswertungen zeigen klar: Der Schutz der Jugendlichen ist auch in lndlichen Regionen wichtig. Hier sehen sich unsere Mitarbeiter immer wieder mit der Problematik konfrontiert." In den meisten Fllen, so Weber, reagierten die jungen Kunden bei einer Ablehnung des Alkoholverkaufs jedoch verstndnisvoll. Das ist sicherlich auch auf das fundierte Hintergrundwissen unserer Mitarbeiter zurckzufhren, die eigens fr die Kommunikation mit den Kunden geschult wurden." Dennoch: Alibi-Kufe durch ltere Jugendliche knne man nicht verhindern.

Was ist zu tun? Gemeinsam planen wir fr das Frhjahr eine groe Mitternachtsaktion an der Shell-Station in der Kreuzbergstrae", stellt Dr. Dippel den nchsten Schritt im Aktionsplan vor. Dabei werde gemeinsam mit den Vertretern des stdtischen Jugendamts ein Alternativprogramm fr die Jugendlichen erarbeitet und voraussichtlich im April umgesetzt - unter anderem mit dem Ausschank von antialkoholischen Getrnken und Mitmach-Aktionen.

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