Jungbullen schwer verletzt: 1.000 Euro Belohnung

In der Nacht auf den 7. Mai hatten Unbekannte einen Jungbullen nahe Ilbeshausen so schwer verletzt, dass er getotet werden musste.
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In der Nacht auf den 7. Mai hatten Unbekannte einen Jungbullen nahe Ilbeshausen so schwer verletzt, dass er getotet werden musste.

Tierrechtsorganisation „PETA“ schaltet sich um Vorgänge nahe Ilbeshausen ein

Grebenhain. Unbekannte hatten in der Nacht auf den 7. Mai einen Jungbullen im Grebenhainer Ortsteil Ilbeshausen im Vogelsbergkreis schwer verletzt wir berichteten). Dem Tier wurde präzise ein Dreieck mit einer Schenkellänge von rund 40 Zentimetern aus der rechten Schulter geschnitten. Die Art und Tiefe der Wunde deutet darauf, dass das Tier vor der Tat fixiert oder betäubt wurde. Eine Eigenverletzung schließt die Polizei nach derzeitigem Kenntnisstand aus.

Zum Tatzeitpunkt befand sich der Bulle auf einer am Vulkanradweg gelegenen Weide. Er wurde durch die Schnitte so schwer verletzt, dass er getötet werden musste. Die Polizeistation Lauterbach ermittelt und nimmt unter der Telefonnummer 06641/9710 sachdienliche Hinweise entgegen. Möglicherweise waren mehrere Personen an der Tat beteiligt.

Die Tierrechtsorganisation „PETA“ hat nun eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise ausgesetzt. Anrufer können sich an die Polizei wenden oder sich telefonisch unter 0711-8605910 oder per E-Mail bei der Tierrechtsorganisation melden – auch anonym.

„Einem Tier bei lebendigem Leib ein Stück Fleisch aus dem Körper zu schneiden, ist unfassbar grausam. Der wehrlose Jungbulle muss unsägliche Schmerzen erlitten haben“, sagt Peter Höffken, Fachreferent bei „PETA“. „Wir hoffen, dass die Polizei intensive Ermittlungen anstellt, denn wir haben es hier mit einem oder mehreren besonders gefährlichen Menschen zu tun, die umgehend gestoppt werden müssen. Wer Tiere so furchtbar quält, der schreckt meist auch nicht vor Gewalttaten gegenüber Menschen zurück.“

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