Die junge Zielgruppe im Blickpunkt

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Fulda. Arbeitskreis Schule-Wirtschaft zu Besuch in der Volkshochschule des Landkreises Fulda

Fulda. Über 3 000 Kurse pro Jahr mit fast 20 000 Teilnehmern in rund 65 000 Unterrichtseinheiten: Die Volkshochschule des Landkreises Fulda kann eine eindrucksvolle Bilanz darlegen. Über das vielfältige Angebotsportfolio der Bildungseinrichtung haben sich anlässlich einer Fortbildungsveranstaltung die Teilnehmer des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft informiert. Der Nachmittag stand unter dem Thema "Die Volkshochschule – Bildung in öffentlicher Verantwortung am Beispiel der VHS des Landkreises Fulda."

"Unser Ziel ist es, Anknüpfungspunkte zwischen Schule und Volkshochschule zu finden. Gerade für die Schüler ist eine solche Kooperation sehr wertvoll, denn sie interessieren sich besonders für Unterrichtsinhalte, die von einem externen Referenten vermittelt werden", berichtete Angelika Bott-Werner, Arbeitskreis-Vorsitzende und Organisatorin der Nachmittagsveranstaltung am Gallasiniring.Von verschiedenen Referenten – darunter VHS-Leiter Michael Friedrich und sein Stellvertreter Dr. Klaus Listmann, Pädagogik-Studienleiter Stefan Will und Lernförderungs-Koordinatorin Irmi Warmuth – erfuhren die anwesenden Pädagogen neben Informationen über den strukturellen Aufbau und die verschiedenen Angebote der Bildungseinrichtung, wie das Team der VHS die Herausforderungen der Zukunft meistern will. "Eine unserer Hauptaufgaben ist es, zukunftsfähig zu bleiben und junge Leute dazu zu bewegen, unsere Angebote zu nutzen", erklärte Michael Friedrich. Dazu zählt etwa die Konzeption einer App, mit der die Nutzer unkompliziert die VHS-Angebote in ihrer Umgebung einsehen können. Außerdem werden zur stetigen Weiterentwicklung pro Jahr zehn Prozent neue Kurse angeboten. Dabei wird das Angebot auch auf die junge Zielgruppe ausgerichtet – mit Erfolg: Besonderen Anklang bei den jungen Leuten findet beispielsweise der Kurs "Boshi-Mützen häkeln für Jugendliche". Auch für Schulen wird ein umfassendes Bildungsangebot bereitgehalten – etwa der "Demokratie-Führerschein", in dem Schüler lernen, ihre rhetorischen Fähigkeiten auszubauen und sie erfahren, wie sie sich politisch engagieren können.Zum Abschluss zeigten sich die Arbeitskreis-Teilnehmer sehr angetan von der Fortbildungsveranstaltung: "Ich bin erstaunt über das vielfältige Programm, das die VHS für Schulklassen bereit hält und bin mir sicher, dass die verschiedenen Angebote den Unterricht durchaus bereichern können", sagte die Vertreterin der beruflichen Schulen, Kornelia Brassel-Barth.

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