1. lokalo24
  2. Lokales
  3. Fulda

Katholikenrat: Keine Abtreibungen zulassen

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Fulda. Eine deutliche Verbesserung des Schutzes menschlichen Lebens hat der Fuldaer Katholikenrat gefordert. Diese Forderung, so der Vor

Fulda. Eine deutliche Verbesserung des Schutzes menschlichen Lebens hat der Fuldaer Katholikenrat gefordert. Diese Forderung, so der Vorsitzende des Katholikenrates, Richard Pfeifer (Biebergemnd-Kassel) in seiner Stellungnahme zum Brief an die Bundesregierung, bezieht sich vor allen Dingen auf den Schutz Ungeborener und die berprfung der derzeit gngigen Abtreibungspraxis.

Das Leben der Hilflosen und Schwachen zu schtzen ist oberste staatliche Pflicht. Sie grndet u. a. auch in unserem christlichen Glauben an die Gottgewolltheit jeden menschlichen Lebens und ist im Artikel 1 unseres Grundgesetzes verankert, so Richard Pfeifer.

Kein Unterschied

Dieser Verpflichtung kommt unser Staat seit Jahren nicht nach. Er lsst zu und finanziert die Abtreibung einer groen Zahl von ber einhunderttausend Menschen pro Jahr. Unsere Gesellschaft und zu allererst die dafr verantwortlichen Politiker verdrngen diesen Skandal. Minister und Medien sorgen sich ffentlichkeitswirksam um einen kleinen Eisbren, dem ich selbstverstndlich auch sein Recht auf Leben zugestehe. Fatal ist das schwindende Unrechtsbewusstsein unserer Gesellschaft gegenber diesem permanenten Versto gegen elementarstes Menschenrecht, erklrte Richard Pfeifer.

Fr Christen gebe es keine Unterscheidung zwischen dem Leben eines Embryos und dem Lebensrecht eines neu geborenen Kindes. Gerade im Hinblick auf das kommende christliche Osterfest, bei dem es um die berwindung des Todes durch Christi Auferstehung gehe, wrden Christen geradezu zum Widerspruch herausgefordert, wenn sie sich mit der derzeitigen Abtreibungspraxis konfrontiert shen, so Pfeifer abschlieend. (pm)

Auch interessant

Kommentare