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Keine Bedenken an der Hasel

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Hnfeld-Groenbach. Den widerrechtlichen Aktionen eines nach wie vor unbekannten Jagdgeistes, der den frei geschnittenen Spaz

Hnfeld-Groenbach. Den widerrechtlichen Aktionen eines nach wie vor unbekannten Jagdgeistes, der den frei geschnittenen Spazierweg in den Haselauen zwischen Hnfeld und Groenbach mit einem Stacheldrahtverhau und Anfang dieser Woche mit einer abgekippten Fuhre Mist blockiert hatte, muss nicht nachgegeben werden. Dies ist nach Angaben von Brgermeister Dr. Eberhard Fennel das Ergebnis eines Ortstermins mit Vertretern der Oberen- und Unteren Naturschutzbehrde, der Wasserbehrde, der Landwirtschaft, dem Kreisjagdberater und dem Naturschutzbund Ortsverband Hnfeld. Teilgenommen hat an diesem Termin auch der Vorsitzende der Umweltkommission der Stadt Hnfeld, Stadtrat Theo Flgel, der schon bislang zu diesem Thema die Fachgesprche gefhrt hatte, sowie Ortsvorsteher Martin Stehle Nicht geklrt werden konnte bei dem Termin die Urheberschaft der widerrechtlichen Aktionen, den Weg mit Stacheldraht und wild abgekipptem Misthaufen zu blockieren. Sowohl der Grundstckseigentmer als auch der landwirtschaftliche Pchter haben von sich aus gegenber der Stadt glaubhaft versichert, nicht Urheber dieser Aktionen gewesen zu sein. Da auch der betroffene Jagdpchter ffentlich erklrt habe, nichts mit dieser Aktion zu tun zu haben, bleibe die Urheberschaft weiter im Dunkeln, es knne nur vermutet werden, dass dort ein Jagdgeist nchtlich sein Unwesen getrieben habe, um die vermeintlichen Interessen der Groenbacher Jgerschaft zu schtzen.

Gerne wolle die Stadt darber hinaus den Vorschlag aus dem Bereich der Jgerschaft und der Naturschtzer aufgreifen, dass die Hundebesitzer mit Hinweisschildern dazu angehalten werden sollen, insbesondere in der Brut- und Setzzeit ihre Tiere nicht frei laufen zu lassen, sondern anzuleinen. Dr. Fennel zeigte sich erleichtert und erfreut, dass alle beteiligten Behrden und auch der Jagdberater zu diesem konstruktiven Ergebnis beigetragen htten, das hoffentlich die Situation befriede und nicht weitere illegale Aktionen des unbekannten Waldgeistes nach sich ziehe. Auch Ortsvorsteher Martin Stehle zeigte sich mit dem Ergebnis des Ortstermins sehr zufrieden, zumal er die Reaktivierung dieses Wegs seinerzeit angeregt hatte. Brgermeister Dr. Fennel bescheinigte dem Ortsvorsteher Zivilcourage und Beharrlichkeit bei dem Einsatz fr brgerschaftliche Interessen. Er sei zuversichtlich, dass das seinerzeit in der Hexennacht aufgestellte Schild Martin-Stehle-Weg dem Ortsvorsteher zur Ehre gereiche und brgerschaftliches Engagement anerkenne. Die Aktionen des nach wie vor unbekannten Jagdgeistes habe nur ein Gutes, sie bereicherten sicherlich den Stoff fr die nchste Groenbacher Karnevalskampagne.Noch berzeugungsarbeit notwendig

Brgermeister appelliert an Patienten, ihre Hausrzte anzusprechen

Hnfeld. Noch viel berzeugungsarbeit ist offensichtlich bei einem Teil der niedergelassenen rzte aus dem Altkreis Hnfeld notwendig, um sie fr die Teilnahme an einer ortsnahen bereitschaftsdienstlichen Versorgung im Hnfelder Land zu gewinnen. Wie Brgermeister Dr. Eberhard Fennel dazu mitteilt, hat der Obmann der Kassenrztlichen Vereinigung der rzte in der Region zwar signalisiert, dass nur eine Minderheit seiner Kollegen bislang zu einer Fortsetzung dieser wichtigen rztlichen Dienstleistung im Interesse der Patienten bereit sei, dem stehe allerdings die Offenheit der Kassenrztlichen Vereinigung Hessen zu einem Gesprch gegenber.

Einige rzte, insbesondere von der lteren Generation, htten ihm in persnlichen Gesprchen signalisiert, dass sie nach wie vor voll hinter einer patientenfreundlichen ortsnahen Versorgung stnden. Bei der Abfrage seiner Kollegen durch den Obmann sei zudem sicherlich noch nicht das eindrucksvolle Votum der Unterschriftenaktion bekannt gewesen. Dr. Fennel geht davon aus, dass in Krze rund 4.000 Brger und damit Patienten und Beitragszahler die Forderung nach dem Beibehalt der ortsnahen bereitschaftsdienstlichen Versorgung unterzeichnet haben.

Die Kassenrztliche Vereinigung Hessen, die letztlich die Entscheidung treffe, habe mitgeteilt, dass sie nach wie vor gesprchsbereit sei, zumal ein Vorschlag mit einer Tagesbereitschaft an Wochenenden und Feiertagen auf dem Tisch liege, der sowohl die rzte von Diensten entlaste, als auch der Versorgungsqualitt der Menschen im Hnfelder Land Rechnung trage. Er gehe davon aus, dass die Patienten ihre rzte ansprechen werden, um auch sie fr eine Mitwirkung an diesem Modell zu motivieren. Die Unterschriftenaktion, an der sich zahlreiche Brger, Geschftsleute, Banken, der CDU-Stadtverband Hnfeld, Apotheker, aber auch einige rzte beteiligt htten, gebe sicherlich Anlass, die bisherige Position noch einmal zu berdenken, zumal die Kassenrztliche Vereinigung Hessens ihre Gesprchsbereitschaft fr die zweite Augusthlfte in Aussicht gestellt habe. Dankbar sei er auch der Helios St.-Elisabeth-Klinik Hnfeld, die erklrt habe, keinen Patienten in Stich zu lassen und abzuweisen. Allerdings lse dies das Problem nicht, da das Krankenhaus nicht fr den gesamten Leistungskatalog der rztlichen Versorgung die Zulassung der Kassenrztlichen Vereinigung habe. Auerdem knne es nicht im Interesse der niedergelassenen rzte liegen, wenn solche medizinischen Leistungen mit Ausnahme der notrztlichen Versorgung durch den Klinikbetrieb erbracht wrden. Schlielich seien die Patienten auch Kunden der rzte.

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