Kein Englischer Rasen: Beitrag zum Insektenschutz im Landkreis Fulda

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Rund 70 Teilnehmer aus dem Landkreis Fulda  unterstützen die Initiative "Hessens Landwirtschaft blüht für Bienen".

Petersberg - Von zwölf auf 70 Teilnehmer, das ist ein rasanter Anstieg und zeigt, wie wichtig die Arbeit der Gemeinschaftsinitiative „Hessens Landwirtschaft blüht für Bienen“ ist. Im vergangenen Jahr gaben die Initiatoren „Hessischer Bauernverband“, „Landesverband Hessischer Imker“ und das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz den Startschuss für das Projekt. „Für dieses werden die Randstreifen von bewirtschafteten Feldern und Brachflächen genutzt, die sonst mit Wildwuchs besetzt sind“, erklärt Matthias Bug, erster Vorsitzender des „Kreisbauernverbandes Fulda-Hünfeld“, dessen Blühwiese am Montag präsentiert worden ist. Insgesamt fünf Blühflächen hat der Petersberger und stellt so rund 800 Quadratmeter Ackerland für das Projekt zur Verfügung. „Freiwillig“, betont Bug und lobt den Einsatz aller Landwirte für das Projekt. Diese streuen lediglich eine Saatmischung von zehn bis fünfzehn unterschiedlichen Pflanzen auf die Blühstreifen aus. Die Blühflächen sollen gegen die Mangelernährung der Bienen wirken. Die Bienen und andere Insekten sind wichtige Bestäuber für landwirtschaftliche Kulturen. „Im Landkreis wurden durch das Projekt rund 1.300 Hektar Blühflächen für Insekten geschaffen“, sagt Dr. Hubert Beier, Geschäftsführer „Kreisbauernverband Fulda-Hünfeld“, stolz. Das sind rund fünf Prozent der Ackerflächen im Landkreis Fulda. „Wichtig ist, dass aber auch Kommunen und Privatleute weg von ihrem englischen Rasen kommen und auch mal Blühpflanzen aussähen“, so Beier weiter. Die Blühwiese sei die pflegeleichteste Gartenbewirtschaftung und ein unkomplizierter Weg, seinen Garten zu nutzen. „Die Blühwiesen sind wichtig, um den Bienen im Sommer etwas zu bieten“, weiß Manfred Ritz vom „Hessischen Imkerverein.“ Er begrüßt die gute Zusammenarbeit zwischen Imkern und Bauern. „Hoffen wir mal, das wir das Projekt im nächsten Jahr genauso erfolgreich fortsetzten können“, so Beier.

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