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Kernzonenproblematik ist für Hessen lösbar

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Defizit bei ausgewiesenen Flchen im hessischen Teil der Rhn mit 383 Hektar relativ geringRhn / Fulda. Mit dem Biosphrenreserva

Defizit bei ausgewiesenen Flchen im hessischen Teil der Rhn mit 383 Hektar relativ gering

Rhn / Fulda. Mit dem Biosphrenreservat Rhn ist Hessen an einem von 13 von der UNESCO anerkannten Biosphrenreservaten beteiligt, die es in Deutschland gibt. Der hessische Teil verfgt bereits jetzt mit 2,4 Prozent ber den hchsten Kernzonenanteil in der Gesamtrhn. Die Zielsetzung der Erfllung des Kriteriums von drei Prozent werde, so Landrat Bernd Woide, gemeinsam von der Region und dem Land Hessen getragen, wobei er die Hauptverantwortung bei der Landesregierung sieht.

Das Defizit der Kernzonen im hessischen Teil betrgt nach Angaben von Landrat Woide 383 Hektar. Seitens der hessischen Verwaltungsstelle des Biosphrenreservats Rhn seien bereits im vergangenen Jahr verschiedene Aktivitten unternommen worden, um dieses Defizit abzubauen. Rund 90 Hektar stnden als weitere Kernzonen in bereits ausgewiesenen Naturschutzgebieten zur Verfgung, ohne dass weitere Einschrnkungen verfgt werden mssten.

Derzeit arbeitet die hessische Verwaltungsstelle des Biosphrenreservates Rhn mit der Naturschutzverwaltung an der Ausweisung weiterer Kernzonen. Dabei knnen die Grundeigentmer (Bund, Land, Kommunen oder Private) ber sogenannte kokonto-Manahmen auch eine finanzielle Entschdigung fr die Nutzungsaufgabe auf ihren Flchen erzielen. Die Bewertungsmodalitten werden gerade zwischen den Dienststellen abgestimmt.

Landrat Woide betont, dass es zu keiner Konkurrenz zwischen der Nutzung produktiver land- oder forstwirtschaftlicher Flchen und der Kernzonenbereitstellung kommen werde. Die Hauptverantwortung fr die Erfllung der Kriterien liege jedoch nicht beim Landkreis, der ber keine geeigneten Flchen verfge, sondern beim Land Hessen. Woide geht fest davon aus, dass das relativ geringe Defizit fr den heimischen Teil bis zur anstehenden Evaluierung des Biosphrenreservats in 2012/2013 lsbar sei.

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