Kino-Scout-Kritik: "Maze Runner – Die Auserwählten in der Todeszone"

Kino-Scout Marius Kaletta schreibt über den neuesten Science-Fiction-Jugendfilm der "Maze Runner"-Reihe

In der Maze-Runner-Trilogie geht es um ein gefährliches Zombievirus, das droht, die gesamte Menschheit auszurotten. Einige Jugendliche sind allerdings gegen das Virus immun, und so soll gegen ihren Willen mit ihrem Blut an einem Gegenmittel geforscht werden. Da dabei unmenschliche Methoden angewandt werden, kommt es zum Konflikt zwischen den Jugendlichen und der ausführenden Organisation WCKD. Diese hat außerdem Minho, einen guten Freund des Hauptcharakters Thomas, entführt. Thomas versucht Minho und weitere von WCKD gefangen gehaltene Jugendliche zu befreien, damit diese im Exil ein normales Leben beginnen können.

„Maze Runner – Die Auserwählten in der Todeszone“ ist der dritte und somit letzte Teil der Reihe. Obwohl der Handlungsrahmen, also die Befreiung Minhos, sehr einfach gehalten ist, ist es zum besseren Verständnis des Films notwendig, die beiden Vorgängerfilme gesehen zu haben, da man sonst viele Zusammenhänge nicht versteht. Der Handlungsverlauf ist darüber hinaus nicht gerade neu, aber dennoch spannend, gestaltet und es gibt einige Stellen, die ziemlich vorhersehbar sind.

Auffällig ist auch, dass der Film sehr ernst wirkt, da er fast völlig auf witzige Szenen verzichtet. Auch sind zahlreiche Actionszenen vorhanden, die allesamt sehr gut aussehen. Sowohl die Hauptdarsteller als auch die Nebendarsteller spielen alle auf einem sehr soliden Niveau, und selbst emotionale Szenen wirken sehr glaubwürdig. Zur Kameraführung, der Filmmusik und der Regiearbeit lässt sich nur sehr wenig sagen, da alle drei Aspekte gut sind, aber keine Besonderheiten aufweisen.

Insgesamt handelt es sich bei „Maze Runner – Die Auserwählten in der Todeszone“ um einen in meinen Augen eher durchschnittlichen Film, der zwar gute Ansätze zur Frage liefert, wie weit man gehen darf, um die Menschheit zu retten, jedoch diesen Ansätzen nur sehr oberflächlich nachgeht. Trotzdem halte ich den Film für einen gelungen Abschluss der Trilogie und spreche eine Empfehlung für alle aus, denen die ersten beiden Filme zugesagt haben.

Regie:

Wes Ball

Darsteller:

Dylan O’Brien, Kaya Scodelario, Thomas Brodie-Sangster

Bundesstart:

1. Februar 2018

FSK:

12 Jahre

Kino-Scout-Bewertung:

3 von 5 Sternen

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