Kino-Scout-Rezension zu Death Wish

Fulda aktuell-Kino-Scout Matthias Kramer hat sich den Film Death Wish angesehen.

von Matthias Kramer

Paul Kersey (Bruce Willis) lebt ein friedliches Leben mit seiner Familie. Eines Tages werden seine Frau und seine Tochter Opfer einer Straßengang. Als daraufhin die Polizei bei den Ermittlungen keine Fortschritte macht, kommen in Paul Rachegefühle auf. Nacht für Nacht geht er in New York nun auf einen blutigen Streifzug, bei dem er Verbrecher tötet. Schnell wird er von der Bevölkerung als Held gefeiert, die Polizei will den selbsternannten Rächer jedoch schnellst möglich loswerden…

„Death Wish“ ist ein Remake des Kultklassikers „Ein Mann sieht rot“ mit Charles Bronson. Allerdings handelt es sich hierbei um eine sehr lose Neuinterpretation, da außer dem Story-Grundgerüst nicht viel aus dem alten Film übernommen wurde. Das ist auch gut so, denn auf diese Weise können beide Filme auf ihre eigene Art überzeugen. Während das Original mehr Wert auf die Charaktere und Story legte, liegt hier der Fokus mehr auf Action. Diese wurde auch sehr gut und hart in Szene gesetzt. Glücklicherweise hat man die düstere Atmosphäre des Originals beibehalten und aus der Neuverfilmung kein familienfreundliches Blockbuster-Kino gemacht, wie es in den letzten Jahren mit einigen Klassikern leider oft geschehen ist. Wie schon das Original, ist auch dieser Film alles andere als politisch korrekt und weiß so den Zuschauer zu schockieren und zu provozieren. Dadurch bleibt der Film auch durchgehend interessant und regt den Zuschauer zum Nachdenken an. Schauspielerisch gibt es nichts auszusetzen. Bruce Willis ist zwar nicht so gut wie einst Schauspiellegende Charles Bronson, macht seine Sache aber, wie gewohnt, gut und ist für die Rolle eine gute Wahl. Die Nebendarsteller überzeugen ebenso.

Losgelöst vom Original ist „Death Wish“ ein absolut gelungener Vertreter im Selbstjustiz-Genre. Ein Actionfilm nach alter Schule.

Regie:

Eli Roth

Darsteller:

Bruce Willis, Elisabeth Shue, Vincent D´ Onofrio

Bundesstart:

8. März 2018

FSK:

18 Jahre

Kino-Scout-Bewertung:

5 von 5 Sterne

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